Zwei Männer festgenommen nach Unfall mit gestohlenen Kabeln und Sägewerkzeug im Ford Transit mit falschen Kennzeichen und ohne Fahrerlaubnis, 20. Oktober 2026
Gelsenkirchen: Verfolgungsfahrt durch Schalke

Gelsenkirchen (ost)
Am frühen Montagmorgen, dem 12. Oktober 2026, endete die Flucht vor der Polizei für zwei Männer mit einem Unfall an der Kreuzung von Schalker Straße und Grenzstraße sowie ihrer vorläufigen Festnahme. Ein Streifenwagen wollte gegen 4 Uhr den Ford Transit mit französischen Kennzeichen auf der Gewerkenstraße kontrollieren. Der 20-jährige Fahrer ignorierte jedoch die Anhaltesignale, beschleunigte stattdessen stark und versuchte, über die Schalker Straße zu fliehen. Beim Abbiegen nach links in die Grenzstraße übersah der Fahrer die Mittelinsel und verursachte einen Unfall. Dabei wurden ein Verkehrsschild und der Lastwagen beschädigt. Sowohl der 20-Jährige als auch sein 24-jähriger Beifahrer blieben unverletzt, verließen das Fahrzeug und versuchten zu Fuß zu fliehen. Die Polizisten konnten beide Personen zusammen mit anderen Einsatzkräften auf der Schalker Straße und der Kurt-Schumacher-Straße festnehmen.
Der 20-jährige Fahrer, der keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, hatte keine gültige Fahrerlaubnis. Da es Hinweise darauf gab, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, wurden ihm auf der Polizeiwache Blutproben von einem Arzt entnommen. Außerdem waren am Ford falsche Kennzeichen angebracht. Bei der Überprüfung der Personalien des 20-Jährigen stellte sich heraus, dass ein Haftbefehl gegen ihn vorlag. Er wurde festgenommen und inhaftiert.
Bei der Untersuchung des verunfallten Kleinlastwagens stellten die Beamten Sägewerkzeug und verschiedene Kabel fest. Es konnte nicht ausgeschlossen werden, dass diese Kabel aus einem Diebstahl stammen. Da auch der 24-jährige Beifahrer keinen festen Wohnsitz hat, wurde er vorläufig festgenommen. Das Fahrzeug wurde beschlagnahmt. Die Ermittlungen zur Herkunft der Kabel dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9.92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 Fälle aus, was 2.13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3764 Fällen registriert, was 0.59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556792 Fälle, was 87.36% aller Unfälle ausmacht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 55296 Unfälle (8.68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17437 Unfälle (2.74%) und auf Autobahnen wurden 6889 Unfälle (1.08%) registriert. Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11172 und die der Leichtverletzten 68000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








