Zwei Schwerverletzte nach Kollision zwischen Roller und Fahrradfahrer in Gelsenkirchen. Ermittlungsverfahren gegen 18-Jährigen eingeleitet.
Gelsenkirchen: Verfolgungsfahrt endet mit Unfall

Gelsenkirchen (ost)
Während der Nacht vom Mittwoch, den 29. Juli 2026, auf den Donnerstag, den 30. Juli 2026, entdeckte ein Polizeifahrzeug aus Gelsenkirchen um 23.45 Uhr auf der Bahnhofstraße einen Motorroller, der von zwei Personen besetzt war. Da das Fahrzeug ohne Kennzeichen durch die Fußgängerzone fuhr und beide Insassen keinen Helm trugen, sollte eine Überprüfung erfolgen. Als die Einsatzkräfte das Blaulicht einschalteten, fuhr der Motorroller in Richtung des Heinrich-König-Platzes. Der Fahrer schien nach links in die Ahstraße abzubiegen, kollidierte jedoch zuvor mit einem 16-jährigen Gelsenkirchener, der mit seinem Fahrrad über den Heinrich-König-Platz fuhr. Der 18-jährige Rollerfahrer aus Gelsenkirchen lag eingeklemmt unter seinem Fahrzeug, während sein Beifahrer bereits zu Fuß geflohen war, als die Einsatzkräfte eintrafen. Der Fahrradfahrer lag ebenfalls schwer verletzt am Boden. Die Polizistinnen leisteten Erste Hilfe bei beiden Verletzten, bis der Rettungsdienst eintraf und die medizinische Versorgung übernahm. Beide Männer wurden mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Die Spurensicherung vor Ort wurde von einem spezialisierten Unfallaufnahmeteam der Polizei Bochum durchgeführt.
Der 18-jährige Fahrer wurde umfangreichen Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Kraftfahrzeugsteuergesetz, fahrlässiger Körperverletzung, Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz, Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie Gefährdung des Straßenverkehrs unterzogen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerhalb geschlossener Ortschaften ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerhalb von Ortschaften (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen wurden 6.889 Unfälle (1,08%) verzeichnet. Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die Anzahl der Schwerverletzten 11.172 und die Anzahl der Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








