Ein gestohlenes Auto, Flucht, Festnahmen und Ermittlungen nach Verkehrsunfallflucht in Gelsenkirchen und Essen.
Gelsenkirchen: Verfolgungsfahrt endet mit Unfall

Essen (ost)
45884 GE.-Rotthausen/45141 E.-Stoppenberg: Ein zerstörter Vorgarten in Essen, die Sicherstellung eines gestohlenen Autos und Ermittlungen wegen Fahrerflucht und Gefährdung des Straßenverkehrs sind das Ergebnis eines Polizeieinsatzes vom heutigen Morgen (17. April).
Ein Polizeiauto der Polizei Gelsenkirchen entdeckte gegen 2 Uhr ein verdächtiges Fahrzeug auf der Schemannstraße in Rotthausen. Der Fahrer des Mercedes E-Klasse schien den Polizisten sehr jung zu sein, weshalb sie beschlossen, eine Verkehrskontrolle durchzuführen.
Als der unbekannte Fahrer dies bemerkte, beschleunigte er sein Auto und versuchte, der Kontrolle zu entkommen. Die Polizisten schalteten das Blaulicht und das Einsatzhorn des Streifenwagens ein und gaben dem Fahrer Anhaltesignale. Er ignorierte jedoch weiterhin die Aufforderung anzuhalten und setzte seine Flucht über die Achternbergstraße in Richtung Essen fort. Auf Essener Stadtgebiet überfuhr der Flüchtende an zwei Kreuzungen das Rotlicht der Ampeln und fuhr mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit weiter. In der Meerbeckshofstraße kam der Mercedes von der Straße ab, prallte gegen eine Mülltonnenbox und kam in einem Vorgarten zum Stehen.
Einige Personen verließen daraufhin eilig das Auto und rannten in ein Waldstück. Ein 13-jähriger Junge und ein 14-jähriges Mädchen aus Gelsenkirchen sowie ein 13-jähriger aus Dortmund wurden von den Einsatzkräften eingeholt und festgehalten.
Trotz umfangreicher Fahndungsmaßnahmen mit einem Polizeihubschrauber konnten drei weitere Personen, darunter auch der mutmaßliche Fahrer des Mercedes, unerkannt fliehen. Das 14-jährige Mädchen wurde in eine Einrichtung des Jugendamtes gebracht. Die beiden 13-jährigen Begleiter wurden ihren Erziehungsberechtigten übergeben.
Der Mercedes E-Klasse, der in der Nacht von Montag (13. März) auf Dienstag (14. März) in Lünen gestohlen wurde, wurde sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








