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Gelsenkirchen: Verfolgungsfahrt endet vor Garage

Ein Essener flüchtete vor der Polizei und kollidierte mit einer Garage. Zwei Personen wurden schwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht.

Foto: Depositphotos

Gelsenkirchen (ost)

Da er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war, floh ein Essener mit seinem Auto vor der Polizei und kollidierte schließlich mit einer Garage.

Kurz vor 4 Uhr am Montagmorgen, dem 14. September 2026, wurde der Hyundai auf der Hohenzollernstraße im Stadtteil Bulmke-Hüllen in Gelsenkirchen von Beamten einer Verkehrskontrolle unterzogen.

Der Fahrer behauptete, keine Ausweispapiere bei sich zu haben, und gab daher seine Daten nur mündlich an. Bei der Überprüfung der Daten hegte die Polizei jedoch erhebliche Zweifel an der Richtigkeit der angegebenen Informationen. Daher wurde dem Mann mitgeteilt, dass er zur Klärung seiner Identität zur Wache mitkommen müsse. In diesem Moment beschleunigte der Essener sein Auto und versuchte zu fliehen.

Mit stark überhöhter Geschwindigkeit fuhr der 21-Jährige zusammen mit seiner Begleiterin in Richtung Ückendorfer Straße und ignorierte dabei die Anhaltesignale sowie das Blaulicht des Streifenwagens. Die Flucht führte über die Stadtgrenze hinaus und endete schließlich auf der Hordeler Straße in Herne, wo der Essener offenbar mit einem Busch und schließlich frontal mit einer Garage kollidierte.

Später gab er zu, dass er keine Fahrerlaubnis besaß und deshalb vor der Polizei geflohen war.

Sowohl der 21-jährige Fahrer als auch seine 22-jährige Begleiterin aus Herne wurden bei dem Unfall schwer verletzt und mussten zur weiteren medizinischen Versorgung in Krankenhäuser eingeliefert werden.

Der Hyundai wurde abgeschleppt und sichergestellt.

Die Ermittlungen sind noch im Gange.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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