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Gelsenkirchen: Verkehrskontrolle endet mit Widerstand und Blutprobe

Ein 27-jähriger Gelsenkirchener lehnte einen Drogenvortest ab, schlug um sich und verletzte einen Beamten. Nun erwartet ihn ein Strafverfahren.

Foto: Depositphotos

Gelsenkirchen (ost)

Am 25.12.2025 um 04:45 Uhr wurde ein 27-jähriger Mann aus Gelsenkirchen an der Bismarckstraße / Schultestraße in Gelsenkirchen-Altstadt in seinem Auto gestoppt und überprüft. Während der Überprüfung verhielt sich der Mann verdächtig und aus seinem Fahrzeug strömte ein starker Geruch von Cannabis. Er lehnte einen freiwilligen Drogentest vor Ort vehement ab, daher sollte er zur Wache gebracht werden, um eine Blutprobe abzugeben. Der Mann war jedoch nicht einverstanden und begann wild um sich zu schlagen, um von der Kontrollstelle zu fliehen. Ein Beamter konnte ihn jedoch einholen und festnehmen. Bei der Festnahme schlug er dem Beamten so stark ins Gesicht, dass dieser verletzt wurde. Daraufhin musste der Mann die Beamten zur Wache begleiten und eine Blutprobe abgeben. Da er sein Auto mitten auf der Straße stehen gelassen hatte, musste das Auto abgeschleppt werden. Der Mann steht nun vor einem Strafverfahren. Die Polizei weist darauf hin, dass der Konsum von Cannabis zwar teilweise legalisiert wurde, das Fahren unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln jedoch weiterhin verboten ist.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen lag im Jahr 2022 bei 56.367, während es im Jahr 2023 57.879 Verdächtige gab. Von diesen Verdächtigen waren 49.610 männlich und 6.757 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51.099 männliche und 6.780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 73.917 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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