Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Gelsenkirchen: Verkehrsunfall endet in Flucht und Festnahme

Ein 42-jähriger Gelsenkirchener verursachte einen Unfall, flüchtete vor der Polizei, verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und wurde festgenommen.

Foto: Depositphotos

Gelsenkirchen (ost)

Am 01.02.2026 um 5:15 Uhr beobachteten Polizeibeamte an der Ecke Hauptstraße / Ringstraße in der Altstadt von Gelsenkirchen einen Verkehrsunfall. Ein 42-jähriger Gelsenkirchener fuhr bei Rotlicht einem 19-jährigen Gelsenkirchener hinten auf. Der 42-jährige Fahrer flüchtete sofort vom Unfallort. Die Beamten verfolgten den Flüchtigen mit Blaulicht, woraufhin er seine Geschwindigkeit erhöhte. Beim Versuch, rechts abzubiegen, verlor der Flüchtige die Kontrolle über sein Auto und prallte gegen ein Verkehrszeichen, das beschädigt wurde.

Der Fahrer versuchte zunächst zu Fuß zu flüchten, stürzte dann aber ohne äußere Einwirkung und verletzte sich leicht. Die Polizeibeamten konnten ihn daraufhin festhalten. Der Fahrer war stark betrunken und es stellte sich heraus, dass er keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Es wurde eine Blutprobe entnommen.

Der Mann wird nun strafrechtlich verfolgt wegen Fahrerflucht, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Gefährdung des Straßenverkehrs und Teilnahme an einem illegalen Autorennen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. In Ortslagen innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24