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Gelsenkirchen: Verkehrsunfall in Erle

Zwei 19-jährige Fahrer verwickelt in illegales Rennen auf Kurt-Schumacher-Straße, keine Verletzten.

Foto: Depositphotos

Gelsenkirchen (ost)

Am Samstag, dem 28.02.2026, gegen 20.49 Uhr, ereignete sich auf der Kurt-Schumacher-Straße in Höhe der Nahverkehrsanlage (Fahrtrichtung Süden) ein Verkehrsunfall aufgrund von Auffahren. Gemäß mehreren übereinstimmenden Zeugenaussagen hatten zwei Pkw zuvor auf der Kurt-Schumacher-Straße ein Autorennen veranstaltet, bei dem beide Fahrer stark beschleunigten, unbeteiligte Fahrzeuge links oder rechts überholten, an der stationären Geschwindigkeitsmessanlage plötzlich abbremsten und dann erneut stark beschleunigten. Während des Beschleunigungsvorgangs verlor ein 19-jähriger Gelsenkirchener die Kontrolle über sein Auto und kollidierte mit einem vor ihm fahrenden unbeteiligten Fahrzeug. Der andere beteiligte Fahrer, ebenfalls ein 19-jähriger Gelsenkirchener, blieb bis zum Eintreffen der Polizei am Unfallort.

Bei dem Verkehrsunfall wurde niemand verletzt. Beide Fahrzeuge und die Führerscheine der am Autorennen beteiligten Personen wurden konfisziert. Ein entsprechendes Strafverfahren gegen die Fahrer wurde eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon endeten 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9.92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 Unfälle aus, was 2.13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3764 Fällen registriert, was 0.59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556792, was 87.36% aller Unfälle entspricht. Von den Unfällen ereigneten sich 55296 innerorts (8.68%), 17437 außerorts (2.74%) und 6889 auf Autobahnen (1.08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, während 11172 Personen schwer verletzt wurden und 68000 Personen leicht verletzt wurden.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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