Polizei sucht Zeugen für mutmaßliche Sprengung eines Automaten. Ermittlungen wegen Diebstahls gegen Melderin eingeleitet.
Gelsenkirchen: Zeugen gesucht nach beschädigtem Zigarettenautomat

Gelsenkirchen (ost)
Nachdem ein Zigarettenautomat am frühen Donnerstag, dem 3. September 2026, beschädigt wurde, sucht die Polizei nach Zeugen und ermittelt auch gegen die Person, die den Vorfall gemeldet hat, wegen Diebstahls. Eine 56-jährige Frau aus Gelsenkirchen informierte die Polizei zunächst über einen beschädigten Zigarettenautomaten in der Schweidnitzer Straße in Erle. Dieser wurde gegen 3.45 Uhr vermutlich von unbekannten Tätern gesprengt, die dann unerkannt entkamen. Personen, die Informationen zu den Tätern haben, werden gebeten, sich an die Polizei Gelsenkirchen zu wenden, entweder unter der Telefonnummer 0209 365 8120 oder 0209 365 8240.
An der Einsatzstelle meldete sich auch ein Bewohner, der behauptete, gesehen zu haben, wie die 56-jährige Frau, die den Vorfall gemeldet hatte, nach der Explosion verschiedene Zigarettenschachteln in eine Tasche steckte und diese in einem Gebüsch versteckte. Die Einsatzkräfte fanden die Tasche und leiteten ein Strafverfahren wegen Diebstahls gegen die Frau aus Gelsenkirchen ein. Die Polizei appelliert: Rufen Sie den Notruf an und melden Sie Straftaten oder Verdächtiges. Die Polizei ist auf Ihre Anrufe angewiesen. Lassen Sie sich nicht zu Straftaten verleiten!
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord aufgezeichnet, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 357 im Jahr 2022 auf 443 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Davon waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








