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Gelsenkirchen: Zu schneller Motorradfahrer in Tempo 30-Zone

Geschwindigkeitskontrolle enthüllt 38 km/h Überschreitung. Bußgeldverfahren und Punkte im Fahreignungsregister drohen.

Foto: unsplash

Gelsenkirchen (ost)

Die Polizei führt regelmäßig Geschwindigkeitskontrollen durch. Manchmal wird dabei besonders deutlich, warum diese Kontrollen notwendig sind. Dies war auch bei einer Überwachung in Buer der Fall.

Während der Kontrolle in der Braukämperstraße wurde am Montagmorgen, dem 2. März 2026, ein Motorradfahrer mit einer Geschwindigkeit von 68 km/h erfasst. In diesem Abschnitt gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h.

Die Überschreitung um 38 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften hat für den Fahrer nun Konsequenzen. Er wird mit einem Bußgeldverfahren konfrontiert sein. Neben einer Geldstrafe muss er auch mindestens mit einem Punkt in Flensburg rechnen.

Die Wichtigkeit der Einhaltung der Geschwindigkeit in diesem Bereich ist offensichtlich: Gerade in Tempo 30-Zonen dienen die Geschwindigkeitsbegrenzungen dem Schutz aller Verkehrsteilnehmer. Oft liegen dort Wohngebiete, Schulwege oder stark befahrene Nebenstraßen. Zu schnelles Fahren erhöht nicht nur das Unfallrisiko, sondern auch die Schwere von Verletzungen.

Zu Beginn der kommenden Motorradsaison appelliert die Polizei erneut an alle Verkehrsteilnehmer, aufmerksam zu sein und die vorgeschriebenen Geschwindigkeiten einzuhalten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen wurden 6.889 Unfälle verzeichnet (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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