Ein Nachbar in Untersuchungshaft nach Verdacht auf Totschlag. Haftbefehl wurde beantragt und erlassen.
Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Hagen und Polizei Hagen

Hagen (ost)
Wie bereits erwähnt, wird ein Mann im Alter von 48 Jahren verdächtigt, seinen 53-jährigen Nachbarn in der Nacht vom Dienstag (18.08.2026) am Kuhlerkamp getötet zu haben (OTS-Meldung: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/30835/6335241).
Die Staatsanwaltschaft Hagen stellte daraufhin einen Antrag auf Haftbefehl wegen Totschlags. Der 48-Jährige wurde am Mittwoch (19.08.2026) einem Haftrichter vorgeführt, der den Haftbefehl gemäß dem Antrag erließ. (rst)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Darunter waren 458 männliche und 60 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es 596 männliche und 75 weibliche Verdächtige im Jahr 2023 gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








