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Gemeinsamer Einsatz der Polizei Recklinghausen und der Bundespolizei

Am 21. Mai führten die Polizei Recklinghausen und die Bundespolizei gemeinsame Präsenzstreifen und Schwerpunktkontrollen im Bereich des Hauptbahnhofes Recklinghausen und der umliegenden Bereiche der Innenstadt durch. Ziel war die Bekämpfung von Gewaltkriminalität in den kriminalitätsgeprägten Phänomenbereichen.

Foto: unsplash

Recklinghausen (ost)

Am 21. Mai führten die Beamten der Polizei Recklinghausen und der Bundespolizei gemeinsame Präsenzstreifen und Schwerpunktkontrollen in der Umgebung des Hauptbahnhofs Recklinghausen und der angrenzenden Gebiete der Innenstadt durch.

Das Ziel war unter anderem die Bekämpfung von Gewaltkriminalität in den kriminalitätsbelasteten Phänomenbereichen im und um den Hauptbahnhof sowie der Innenstadt Recklinghausen.

Um die Kompetenzen und Ressourcen beider Netzwerkpartner zu vereinen, wurde der Einsatz mit Kräften der Bundespolizei und der Polizei Recklinghausen durchgeführt.

Dieser umfassende Ansatz wurde bewusst gewählt, um die enge Zusammenarbeit zwischen den Partnerbehörden zu verdeutlichen und das Sicherheitsempfinden der Bürger und Bahnbenutzer zu stärken. Die jeweiligen Hintergründe und Erfahrungen der Einsatzkräfte aus Bund und Land konnten gezielt und effektiv eingesetzt werden.

Während des Einsatzes stellten die Beamten sowohl zwei Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz als auch einen Verstoß gegen das Waffengesetz fest. Zudem wurden mehrere Verstöße im Straßenverkehr geahndet.

Besonders bemerkenswert war ein Vorfall, bei dem ein Zeuge beobachtete, wie zwei Männer (33 und 38) gegen 16:20 Uhr an einem Auto auf der Straße „Auf dem Graben“ eine Scheibe einschlugen. Die Beamten der Polizei Recklinghausen konnten die Verdächtigen anhand einer Personenbeschreibung im Bereich des Walls identifizieren und entsprechende Maßnahmen ergreifen. Bei der Durchsuchung der Männer wurde bei dem 38-jährigen Ukrainer mutmaßliches Diebesgut aus einem anderen Diebstahl entdeckt. Die Polizisten nahmen den obdachlosen Mann daraufhin vorläufig fest.

Weitere ähnliche Einsätze sind geplant und werden durchgeführt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogen registriert, während es im Jahr 2023 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle blieb jedoch relativ konstant, mit 63.352 gelösten Fällen im Jahr 2022 und 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 56.367 im Jahr 2022 auf 57.879 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von aufgezeichneten Drogenfällen mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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