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Gereonsweiler: Schwerverletzter bei Kollision Motorrad-Pkw

Ein Motorradfahrer wurde bei einem Überholvorgang von einem Pkw auf der B57 schwer verletzt. Die Straße musste für die Unfallaufnahme gesperrt werden.

Foto: Depositphotos

Linnich (ost)

Am gestrigen Nachmittag (16.07.2026) wurde der Fahrer eines Motorrades bei einem Verkehrsunfall auf der B57 zwischen Gereonsweiler und Setterich schwer verletzt, nachdem er mit einem Pkw kollidiert war.

Um etwa 16:10 Uhr fuhr ein 51-jähriger Autofahrer aus Herzogenrath auf der B57 von Setterich kommend in Richtung Gereonsweiler. Er entschied sich dazu, einen vor ihm fahrenden Traktor zu überholen, indem er nach links ausscherte. Dabei stieß er mit dem Motorrad eines 38-jährigen Mannes aus Hückelhoven zusammen, der ebenfalls in gleicher Fahrtrichtung auf der B57 unterwegs war und bereits zum Überholen des vor ihm fahrenden Autos und des Traktors angesetzt hatte. Durch den seitlichen Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge geriet der Motorradfahrer von der Fahrbahn ab und stürzte in die angrenzende Böschung, wobei er schwer verletzt wurde. Der Autofahrer gab an, dass er vor dem Überholvorgang darauf geachtet hatte, dass er sicher überholen konnte, jedoch den herannahenden Motorradfahrer nicht bemerkt hatte. Er blieb bei dem Unfall unverletzt.

Beide beteiligten Fahrzeuge waren so stark beschädigt, dass sie nicht mehr fahrbereit waren. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 8.000 Euro geschätzt. Die B57 musste für die Dauer der Unfallaufnahme zwischen Gereonsweiler und Puffendorf vollständig gesperrt werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Von den Unfällen ereigneten sich 55.296 innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (ohne Autobahnen) (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, während 11.172 Personen schwer verletzt und 68.000 leicht verletzt wurden.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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