Ein Bielefelder fiel auf einen Betrug herein, indem er Geschenkguthaben-Codes an einen vermeintlichen Wohltäter weitergab, ohne eine Gegenleistung zu erhalten.
Geschenkkarten Betrug in Bielefeld

Bielefeld (ost)
HC/ Bielefeld- Stadtgebiet- Ein Bielefelder erstattete am Mittwoch, 03.06.2026, eine Strafanzeige, nachdem er zahlreiche Geschenkguthaben-Codes an Betrüger weitergeben hatte.
Ein Bielefelder lernte Anfang Dezember 2025 im Internet eine Person in einem Video Portal, mit Funktionen eines sozialen Netzwerkes, kennen. Der Kontakt versprach dem Bielefelder viel Geld für hilfsbedürftige Menschen. Dazu müsste aber zunächst eine „Aktivierung des Systems“ erfolgen, bevor ein Geld-Transfer erfolgen könne. Deshalb wurde der Bielefelder aufgefordert, spezielle Geschenkguthaben-Karten zu kaufen und die Codes dann durchzugeben. Erst nachdem das Opfer dies mehrfach getan und die Codes übermittelt hatte, ohne eine Gegenleistung zu erhalten, fiel der Betrug auf.
Hinweise an das Kriminalkommissariat 15 unter 0521-545-0.
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 29667 Fälle registriert, wovon 7667 gelöst wurden. Es gab insgesamt 6623 Verdächtige, darunter 4478 Männer, 2145 Frauen und 2072 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 wurden 21181 Fälle registriert, wovon 8126 gelöst wurden. Es gab insgesamt 7062 Verdächtige, darunter 4726 Männer, 2336 Frauen und 2159 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte die Region Berlin im Jahr 2023 die meisten registrierten Cyberkriminalitätsfälle in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 29.667 | 21.181 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.667 | 8.126 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.623 | 7.062 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 4.478 | 4.726 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.145 | 2.336 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 2.072 | 2.159 |
Quelle: Bundeskriminalamt








