Eine 45-jährige Autofahrerin verursachte einen Unfall auf der B525 in Goxel. Verdacht auf Alkohol- und Drogenkonsum, Führerschein beschlagnahmt.
Gescher: Tödlicher Unfall in Coesfeld

Coesfeld (ost)
Am Freitag (05.06.) um 20:45 Uhr fuhr eine 45-jährige Frau mit ihrem Auto auf der B 525 in Richtung Gescher. Sie wollte links abbiegen, als sie das entgegenkommende Auto eines 34-jährigen Coesfelders übersah.
Bei dem Zusammenstoß wurde die 45-Jährige verletzt, der 34-Jährige blieb unverletzt. Beide Autos mussten abgeschleppt werden.
Während der Unfallaufnahme bemerkten die Polizisten körperliche Auffälligkeiten bei der Fahrerin, was den Verdacht auf den Konsum von berauschenden Substanzen lenkte. Die Frau gab zu, Alkohol und Cannabis konsumiert zu haben, verweigerte jedoch freiwillige Tests. Die Beamten ordneten daher die Entnahme einer Blutprobe an und zogen den Führerschein der Frau ein. Sie erwartet nun ein Strafverfahren.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63.352 auf 65.532 im gleichen Zeitraum. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 56.367 auf 57.879, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 49.610 auf 51.099 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 6.757 auf 6.780 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen erhöhte sich von 16.655 auf 18.722. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Drogenfälle mit 73.917.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon sind 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 aus, was 2,13% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 3.764, was 0,59% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. In der Ortslage innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Es gab insgesamt 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








