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Geschwindigkeitskontrolle in Lippstadt

Polizeikontrolle deckt Verstöße auf, zwei Fahrer ohne Fahrerlaubnis erwischt. Künftige Kontrollen zur Verkehrssicherheit angekündigt.

Foto: unsplash

Lippstadt (ost)

Am Dienstag, dem 24. Februar 2026, führten Polizeibeamte der Wache Lippstadt eine Geschwindigkeitskontrolle auf der Hörster Straße in Lippstadt durch. Das Ziel dieser Aktion war es, eine der Hauptursachen für Verkehrsunfälle zu bekämpfen – das Überschreiten der erlaubten Höchstgeschwindigkeit.

Bei der Überprüfung wurden insgesamt 20 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt. Davon konnten zwölf mit einem Verwarnungsgeld geahndet werden, während in acht Fällen Ordnungswidrigkeitenanzeigen erstellt wurden.

Zusätzlich stellten die Beamten zwei Fälle des Fahrens ohne gültige Fahrerlaubnis fest. In einem besonders erwähnenswerten Fall wurde ein 68-jähriger Fahrer während einer spezifischen Kontrolle gestoppt. Der Grund dafür war eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 21 km/h nach Abzug der Toleranz.

Später stellte sich heraus, dass der Fahrer seit 20 Jahren keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Damals musste er seinen Führerschein abgeben und hat ihn seitdem nicht erneuert. Auch seine Ehefrau, die neben ihm im Auto saß, wird als Halterin des Fahrzeugs angezeigt. Der 68-jährige war in der Vergangenheit bereits wegen ähnlicher Delikte aufgefallen.

Die Weiterfahrt der Betroffenen wurde untersagt.

Die Polizei kündigt an, auch zukünftig Geschwindigkeitskontrollen durchzuführen, um die Verkehrssicherheit zu verbessern und das Unfallrisiko zu verringern.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9.92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 Unfälle aus, was 2.13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3764 Fällen registriert, was 0.59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (87.36%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 55296 Unfälle (8.68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17437 Unfälle (2.74%) und auf Autobahnen 6889 Unfälle (1.08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11172 Schwerverletzte und 68000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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