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Geschwindigkeitskontrollen: 246 Fahrer zu schnell

Zahlreiche Autofahrer waren deutlich zu schnell unterwegs bei Kontrollen in Hemer und Menden. Die Polizei wird die Kontrollen im Märkischen Kreis fortsetzen.

Foto: unsplash

Hemer/ Menden (ost)

Viele Autofahrer waren bei Geschwindigkeitskontrollen der Polizei am Mittwoch (23.09.2026) in Hemer und Menden deutlich zu schnell unterwegs.

Insgesamt wurden 1195 Fahrzeuge überprüft. 199 Fahrer mussten ein Verwarngeld bezahlen. Gegen 47 weitere wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen erstellt.

Besonders bemerkenswert war das Ergebnis an der Ihmerter Straße in Hemer-Bredenbruch. Hier wurden zwischen 7:30 und 12 Uhr insgesamt 785 Fahrzeuge kontrolliert. 134 Verstöße wurden mit einem Verwarngeld geahndet. 43 Fahrer wurden wegen zu hoher Geschwindigkeit angezeigt. Der höchste Verstoß betrug 63 km/h bei erlaubten 30 km/h innerorts.

Im Anschluss führten die Einsatzkräfte Kontrollen in Menden durch. Auf der Straße “Auf der Haar” waren fünf der 120 gemessenen Fahrzeuge zu schnell unterwegs. Die höchste Geschwindigkeit lag bei 45 km/h.

Auf der Werringser Straße wurden 140 Fahrzeuge überprüft. 25 Fahrer erhielten ein Verwarngeld, gegen zwei weitere wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige erstellt. Der schnellste Fahrer wurde mit 52 km/h bei erlaubten 30 km/h gemessen.

Am Fasanenweg waren 35 der 150 kontrollierten Fahrzeuge zu schnell unterwegs. Zwei weitere Fahrer erwartet eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. Der höchste Verstoß betrug hier 50 km/h bei erlaubten 30 km/h.

Die Polizei wird die Geschwindigkeitskontrollen im Märkischen Kreis fortsetzen, um die Verkehrsteilnehmer für die Gefahren überhöhter Geschwindigkeit zu sensibilisieren und die Verkehrssicherheit zu verbessern.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Bei den Verkehrsunfällen wurden 450 Menschen getötet, 11.172 schwer verletzt und 68.000 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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