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Geschwindigkeitskontrollen: Fahrverbot nach massiver Überschreitung

Die Polizei führte in Neuenrade und Balve Geschwindigkeitsmessungen durch. Fahrer, die die Geschwindigkeitsbegrenzung überschritten, erwartet ein Fahrverbot.

Foto: unsplash

Balve/Neuenrade (ost)

Am Montag führte die Polizei Geschwindigkeitsmessungen in Neuenrade und Balve durch. Im Fokus standen Durchgangsstraßen in Langenholthausen und Affeln.

Am Vormittag überwachten die Beamten den Verkehr auf der Sunderner Straße in Langenholthausen zwischen 8:00 und 12:30 Uhr. Von den insgesamt 983 gemessenen Fahrzeugen waren 73 zu schnell. Während 64 Fahrer eine Verwarnung erhielten, wurden gegen neun weitere Verkehrsteilnehmer Ordnungswidrigkeitenanzeigen erstellt. Ein Autofahrer aus dem Hochsauerlandkreis wurde innerhalb der geschlossenen Ortschaft mit 76 km/h erwischt.

Am Nachmittag verlagerte die Polizei die Messstelle nach Affeln (Bieringsen). Zwischen 15:00 und 19:00 Uhr passierten 880 Fahrzeuge die Kontrollstelle. Die Beamten verhängten 38 Verwarnungen und erstatteten acht Anzeigen. Ein Fahrzeug mit MK-Kennzeichen fiel besonders negativ auf, als es mit 132 km/h durch die 70er-Zone außerhalb geschlossener Ortschaft fuhr. Der Fahrer muss nun mit einem Fahrverbot rechnen.

Geschwindigkeit bleibt eine Hauptursache für Unfälle mit Toten und Schwerverletzten. Die Polizei kündigt daher weitere Kontrollen an, um die Sicherheit auf den Straßen im Märkischen Kreis zu erhöhen. (dill)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% der Gesamtzahl ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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