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Geschwindigkeitskontrollen im Kreis Unna

Verkehrsdienst ermittelt “Spitzenreiter” mit Fahrverbot wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen

Foto: unsplash

Kreis Unna (ost)

Der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Unna hat erneut Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Dabei wurden unter anderem in Fröndenberg und Kamen zahlreiche Verstöße festgestellt.

Am Donnerstag (20.08.2026) kontrollierten die Einsatzkräfte zwischen 15:10 Uhr und 21:00 Uhr die Geschwindigkeit auf der Unnaer Straße in Höhe der Hausnummer 70. Außerhalb geschlossener Ortschaften gilt dort eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h. Von insgesamt 1.296 gemessenen Fahrzeugen waren 135 zu schnell unterwegs. In 35 Fällen waren die Verstöße so erheblich, dass Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt wurden. Trauriger “Spitzenreiter” war ein Fahrzeugführer, der mit 106 km/h bei erlaubten 50 km/h gemessen wurde. Nach Abzug der Toleranz verblieb eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 52 km/h. Den Fahrer erwarten ein Bußgeld in Höhe von 480 Euro, zwei Punkte sowie ein einmonatiges Fahrverbot.

Am Freitag (21.08.2026) führte der Verkehrsdienst zwischen 15:00 Uhr und 21:45 Uhr Geschwindigkeitsmessungen auf der Hammer Straße durch. Innerhalb geschlossener Ortschaften sind dort maximal 30 km/h erlaubt. Von 789 gemessenen Fahrzeugen überschritten 141 die zulässige Höchstgeschwindigkeit. In 29 Fällen wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt. Der schnellste Verkehrsteilnehmer wurde mit 66 km/h bei erlaubten 30 km/h gemessen. Nach Abzug der Toleranz lag die Geschwindigkeitsüberschreitung bei 33 km/h. Hier drohen ein Bußgeld in Höhe von 260 Euro, zwei Punkte sowie ein einmonatiges Fahrverbot.

Überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit zählt weiterhin zu den Hauptursachen schwerer Verkehrsunfälle. Die Kreispolizeibehörde Unna wird daher auch zukünftig Geschwindigkeitskontrollen im gesamten Kreisgebiet durchführen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon ereigneten sich 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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