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Geschwindigkeitskontrollen in Gelsenkirchen

Polizei führt ROADPOL Speed Verkehrsaktion durch, 637 Verkehrsteilnehmende mit überhöhter Geschwindigkeit erwischt

Foto: unsplash

Gelsenkirchen (ost)

Im Zeitraum von Montag, dem 13. April 2026, bis Sonntag, dem 19. April 2026, führte die Polizei Gelsenkirchen vermehrt Geschwindigkeitskontrollen im gesamten Stadtgebiet durch. Die Verkehrsdienstkräfte und die Polizeiwachen beteiligten sich an der europaweiten Verkehrsaktion ROADPOL Speed, um die Zahl der Verkehrsunfälle zu reduzieren und auf die Gefahren von Geschwindigkeitsüberschreitungen hinzuweisen, die nach wie vor eine der Hauptursachen für Unfälle sind. Schwere Verletzungen oder sogar Todesfälle sind oft die tragischen Folgen.

Während der Kontrollwoche waren die Einsatzkräfte insbesondere in der Nähe von Schulen, Unfallschwerpunkten wie der Europastraße und anderen Brennpunkten präsent. Insgesamt wurden 637 Verkehrsteilnehmer wegen zu schnellen Fahrens erfasst und erhielten entweder vor Ort ein Verwarngeld oder müssen in den kommenden Tagen mit einem Bußgeldbescheid rechnen, der in ihrem Briefkasten landet.

Die Polizei Gelsenkirchen warnt davor: Zu schnelles Fahren kann zu schwerwiegenden Verkehrsunfällen führen. Bitte fahren Sie vorsichtig, vorausschauend und angepasst. Auch außerhalb von Aktionswochen überwacht die Polizei die Geschwindigkeit im Straßenverkehr im gesamten Stadtgebiet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, also 2,13%. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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