Die Polizei führte mobile Geschwindigkeitsmessungen im Kreisgebiet durch. Insgesamt wurden 269 Fahrzeuge überprüft, mit nur vier Verstößen über dem Tempolimit.
Geschwindigkeitskontrollen in Lüdenscheid, Werdohl und Plettenberg

Lüdenscheid/ Werdohl/ Plettenberg (ost)
Am Montag, dem 20.04.2026, führte die Polizei mobile Geschwindigkeitsmessungen im Kreisgebiet durch.
Der Start erfolgte auf der Berliner Straße in Lüdenscheid. Zwischen 7:51 Uhr und 9 Uhr passierten 46 Fahrzeuge die Messstelle. Drei Autofahrer wurden in der 30er-Zone geblitzt. Der schnellste, ein Auto aus dem Märkischen Kreis (MK), fuhr mit 44 km/h.
Direkt danach verlagerten die Beamten die Kontrolle zum Honseler Bruch. Von 9:07 Uhr bis 10:07 Uhr wurden 108 Fahrzeuge überprüft. Hier wurden acht Verstöße im Verwarngeldbereich festgestellt. Die höchste Geschwindigkeit lag bei 45 km/h bei erlaubten 30 km/h.
Am späten Vormittag wurde die Plettenberger Straße in Werdohl ins Visier genommen. Bei einer hohen Verkehrsdichte von 269 gemessenen Fahrzeugen blieb die Beanstandungsquote niedrig: Nur vier Fahrer überschritten das Tempolimit von 50 km/h. Der Höchstwert lag bei 68 km/h.
Die Kontrollen in Plettenberg-Ohle (Am Gringel) bildeten den Abschluss. Von 11:47 Uhr bis 12:47 Uhr passierten 83 Fahrzeuge die Messstelle. Fünf Verwarngelder wurden verhängt. Ein Auto mit MK-Kennzeichen wurde innerorts mit 65 km/h statt der erlaubten 50 km/h erfasst.
Insgesamt zog die Polizei eine positive Bilanz: An diesem Vormittag waren keine Fahrverbote oder Ordnungswidrigkeitsanzeigen erforderlich.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 13.559 Fälle, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzten 11.172 und Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








