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Geschwindigkeitskontrollen: Jeder dritte zu schnell

Bei einer fünfstündigen Messung am Dienstagvormittag wurden 160 Fahrzeuge kontrolliert. Fast jede dritte Person war zu schnell unterwegs, mit 29 Verwarngeldern und 26 Anzeigen.

Foto: unsplash

Hemer (ost)

Während einer fünfstündigen Geschwindigkeitsmessung der Polizei am Dienstagmorgen auf der Heidermühle mussten zahlreiche Verkehrsverstöße geahndet werden. Die Beamten überprüften zwischen 07:30 Uhr und 12:30 Uhr insgesamt 160 Fahrzeuge mit einem Einseitensensor.

Das Ergebnis zeigt eine hohe Missachtungsrate: Fast ein Drittel der gemessenen Personen war zu schnell unterwegs. Die Polizei verhängte 29 Verwarnungen wegen geringfügiger Überschreitungen. Gegen 26 Autofahrer wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen erstattet. Der Fahrer eines Pkw aus Minden erzielte den unrühmlichen Höchstwert. Er wurde außerhalb geschlossener Ortschaften mit 79 km/h in einer 30-km/h-Zone gemessen. Neben einem empfindlichen Bußgeld und Punkten in Flensburg erwartet den Fahrer ein Fahrverbot.

Die Polizei hat angekündigt, die Kontrollen zur Reduzierung des Geschwindigkeitsniveaus fortzusetzen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Fälle (2,74%) und auf Autobahnen wurden 6.889 Unfälle (1,08%) verzeichnet. Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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