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Geschwindigkeitskontrollen: Raser droht Fahrverbot

Die Polizei führt Geschwindigkeitskontrollen durch. Ein Autofahrer mit 104 km/h droht ein Fahrverbot.

Foto: unsplash

Lüdenscheid (ost)

Am Mittwochnachmittag führte die Polizei Geschwindigkeitsüberwachungen im Stadtgebiet durch. Insgesamt passierten drei Radar-Messstellen 1.495 Fahrzeuge. Die Beamten stellten zahlreiche Verstöße fest.

Auf der Werdohler Landstraße in Wettringhof wurden zwischen 13:20 Uhr und 16:00 Uhr insgesamt 938 Fahrzeuge kontrolliert. In diesem Zeitraum leiteten die Beamten 23 Verwarn- und drei Bußgeldverfahren ein. Ein Fahrverbot droht einem Autofahrer. Der Fahrer des Pkw mit dem Kennzeichen MK wurde außerhalb geschlossener Ortschaften mit 104 km/h statt der erlaubten 50 km/h gemessen.

Zwischen 16:10 Uhr und 17:15 Uhr fand eine Überwachung im Honseler Bruch statt. Von den 163 gemessenen Fahrzeugen waren 15 zu schnell. Der Spitzenreiter, ein Pkw aus dem Märkischen Kreis, war innerhalb geschlossener Ortschaften mit 47 km/h bei erlaubten 30 km/h unterwegs.

Die dritte Messung wurde von 17:30 Uhr bis 18:50 Uhr an der Winkhauser Straße durchgeführt. 394 Fahrzeuge passierten die Messstelle. Neun Verwarnungen wurden ausgesprochen. Der höchste Wert wurde bei einem Pkw aus dem MK mit 45 km/h in einer 30er-Zone gemessen.

Weitere Kontrollen sind von der Polizei geplant, um das Geschwindigkeitsniveau langfristig zu senken. (dill)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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