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Geseke: Rollerfahrer schwer verletzt nach Kollision mit Katze – Kind gesucht

Ein Rollerfahrer wurde schwer verletzt, nachdem eine Katze auf die Straße sprang, die von einem unbekannten Kind gehalten wurde.

Foto: Depositphotos

Geseke (ost)

Nach einem Autounfall, bei dem am Dienstagabend (29. September) ein Rollerfahrer schwer verletzt wurde, sucht die Polizei nach einem kleinen Jungen.

Ein 42-jähriger Mann aus Geseke war gegen 19:10 Uhr mit seinem Motorroller auf dem Wietheimer Weg in Richtung Störmeder Straße unterwegs. Dort überholte er einen Radfahrer. Laut Aussage des Radfahrers stand zeitgleich ein bisher unbekanntes Kind am rechten Fahrbahnrand, das eine Katze auf dem Arm hielt. Kurz bevor der Rollerfahrer an dem Jungen vorbeifuhr, sprang die Katze plötzlich auf die Straße.

Das Zweirad traf das Tier, wodurch der 42-Jährige stürzte. Das Kind nahm daraufhin die offensichtlich getötete Katze auf den Arm und verschwand in einem Gebüsch.

Der Rollerfahrer erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte ihn in ein Krankenhaus. Eine Suche im direkten Umfeld nach dem Kind war erfolglos.

Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die Informationen zum Unfall oder zur Identität des Jungen haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02941/91000 bei der Polizeiwache in Lippstadt zu melden oder die nächste Polizeidienststelle aufzusuchen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Unfälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Tote, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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