Am Freitag führten Kräfte in Lippstadt einen Einsatz zur Bekämpfung von Verkehrsverstößen und Kriminalität. Es wurden 47 Verwarnungen ausgesprochen und zwei Strafanzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis erstattet.
Geseke: Schwerpunkteinsatz von Polizei, Zoll und Ausländeramt

Geseke/Erwitte (ost)
Am Freitag, dem 12. Juni 2026, haben Polizeikräfte und Verkehrsdienste in Lippstadt in Zusammenarbeit mit dem Hauptzollamt Bielefeld und dem Ausländeramt Soest einen Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung der Hauptursachen für Verkehrsunfälle und der grenzüberschreitenden Kriminalität durchgeführt.
Um dies zu erreichen, wurden zunächst stationäre Kontrollstellen am Autohof Geseke und später am Zubringer Erwitte-Anröchte eingerichtet.
Während des Einsatzes stellten die Einsatzkräfte insgesamt 47 Verwarnungen für andere Verkehrsverstöße fest. Darüber hinaus wurden drei Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen der Nutzung von Mobiltelefonen am Steuer und drei Verwarnungen wegen Ladungsverstößen erstellt. In fünf Fällen war die Betriebserlaubnis der kontrollierten Fahrzeuge erloschen. Darüber hinaus wurden gegen zwei Fahrzeugführer Strafanzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.
Bei einer Kontrolle stellten die Beamten fest, dass ein Fahrzeugführer zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben war. Der Aufenthaltsort der Person konnte ermittelt werden. Außerdem wurde eine Sicherheitsleistung erhoben.
Während einer Fahrzeugkontrolle fanden die Beamten bei der Durchsuchung eines Fahrzeugführers ein verbotenes Messer. Gegen den Betroffenen wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz erstellt und das Messer sichergestellt.
Zusätzlich führten die Einsatzkräfte viele Gespräche mit Bürgern, um das subjektive Sicherheitsgefühl zu stärken. Verkehrsteilnehmer, die gegen die Verkehrsregeln verstoßen hatten, wurden in verkehrsdidaktischen Gesprächen auf ihr Fehlverhalten hingewiesen und für die Gefahren ihres Handelns sensibilisiert.
Glücklicherweise hielten sich die meisten kontrollierten Verkehrsteilnehmer an die Regeln. Nur wenige Fahrzeuge und Fahrer gaben Anlass zur Beanstandung und polizeilichem Eingreifen. Es wurden keine Fahrten unter Alkohol- oder Drogeneinfluss festgestellt.
Seitens des Hauptzollamtes Bielefeld und des Ausländeramtes Soest wurden während des Einsatzes keine Verstöße festgestellt.
Der Schwerpunkteinsatz erhielt insgesamt eine positive Resonanz und wurde von den kontrollierten Verkehrsteilnehmern größtenteils positiv aufgenommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen gemeldet, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








