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Gestohlener Rettungswagen in Mülheim an der Ruhr

Ein Rettungswagen wurde in Mülheim gestohlen, aber dank schneller Reaktion der Feuerwehr konnte der Täter gestoppt werden.

Symbolbild
Foto: Presseportal.de

Mülheim an der Ruhr (ost)

Heute, am 07.03.2026 gegen 14.30 Uhr, stellte die Crew eines Rettungswagens fest, dass ihr Fahrzeug offenbar aus der Notaufnahme eines Krankenhauses in Mülheim gestohlen wurde. Daraufhin informierten sie die Feuerwehrleitstelle, die das Fahrzeug schnell im Einsatzleitsystem orten konnte. Die Beamten der Leitstelle bemerkten, dass sich das Fahrzeug in Richtung stadtauswärts durch die Innenstadt von Mülheim bewegte.

Ein Feuerwehrführungsdienst in der Nähe begann sofort, den Rettungswagen zu verfolgen, der mit offenen Heck- und Seitentüren durch die Stadt fuhr. Gleichzeitig wurden weitere Polizeikräfte alarmiert, die sich ebenfalls auf die Verfolgung machten. Die Leitstelle konnte fortlaufend die Position des gestohlenen Rettungswagens ermitteln und an die Verfolger weitergeben.

Der flüchtige Fahrer musste im Bereich Mintarder Straße / Am Stoot anhalten. Als man versuchte, ihn zu stoppen, setzte er seine Flucht in Richtung Essen-Kettwig fort. Schließlich gelang es den Einsatzkräften der Feuerwehr und der Polizei, den Fahrer auf der August-Thyssen-Straße zu stoppen und vorläufig festzunehmen. Aufgrund möglicher psychischer Probleme wurde die Person in eine psychiatrische Einrichtung gebracht. Der gestohlene Rettungswagen wurde kurz darauf an die Besatzung zurückgegeben.

Glücklicherweise wurde bei der rasanten Fahrt niemand verletzt. Auch der entwendete Rettungswagen blieb unbeschädigt. Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet, um herauszufinden, wie der Täter das Fahrzeug stehlen konnte. Die Feuerwehr kann dazu keine Angaben machen. (MBö)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Autodiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Autodiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 5864 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 6674 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1617 auf 1731. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 1815 auf 1888, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu wurden in Berlin im Jahr 2023 die meisten Autodiebstähle in Deutschland verzeichnet, mit insgesamt 7781 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 5.864 6.674
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.617 1.731
Anzahl der Verdächtigen 1.815 1.888
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.672 1.743
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 143 145
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 799 826

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 Unfälle auf Personenschäden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 3.764, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 450, Schwerverletzten 11.172 und Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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