Ein Mann attackierte Reisende, warf Glasflaschen und trat einer Unbekannten Glasscherben in den Rücken. Die Bundespolizei sucht nun nach der Geschädigten.
Gesucht: Geschädigte nach Randale im Hauptbahnhof Essen

Essen (ost)
Am Vormittag des 17. September hat ein Mann im Essener Hauptbahnhof mehrere Reisende angegriffen. Außerdem trat er einer unbekannten Person, die jedoch nicht mehr vor Ort war, in den Rücken.
Um 09:55 Uhr wurden Beamte der Bundespolizei auf der Südseite des Hauptbahnhofs auf einen lautstarken Streit aufmerksam. Sie eilten zu dem Mann, der von zwei Bahnmitarbeitern am Boden festgehalten wurde. Der 39-Jährige war sehr unkooperativ und musste von den Beamten mit Handschellen fixiert werden. Zur Deeskalation wurde der Angreifer zur Bundespolizeiwache gebracht.
Zwei Zeugen im Alter von 40 und 60 Jahren berichteten den Beamten, dass der Deutsche aus der U-Bahn kam und Reisende belästigte. Er warf seine Tasche in die Luft, in der sich Glasflaschen befanden, die zerbrachen. Die Scherben trat er dann einer unbekannten Person in den Rücken. Die Geschädigte war nicht mehr vor Ort.
Die Polizisten identifizierten den Randalierer und führten eine Durchsuchung durch. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab 2,3 Promille. Der Beschuldigte behauptete, von Passanten in der U-Bahn angepöbelt und angegriffen worden zu sein. Er machte keine weiteren Angaben zu den Vorwürfen. Die Videoüberwachung bestätigte die Aussagen der Zeugen.
Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein.
Da die Geschädigte nicht mehr vor Ort war, bittet die Bundespolizei sie, sich unter der Rufnummer 0231/ 56 22 47 – 0 zu melden. Alternativ können Hinweise auch unter der kostenlosen Servicenummer der Bundespolizei 0800/ 6 888 000 oder bei jeder anderen Bundespolizeidienststelle gemeldet werden.
Quelle: Presseportal








