Das Kriminalkommissariat 13 der Bonner Polizei sucht Zeugen nach einem Straßenraub in Bonn-Limperich, bei dem eine hochwertige Uhr und ein Mobiltelefon entwendet wurden. Hinweise werden erbeten.
Gesucht: Zeugen nach Straßenraub

Bonn (ost)
Die Polizei in Bonn ermittelt nach einem schweren Raubüberfall, der sich bereits in der Nacht zum Dienstag (30.06.2026) auf der Königswinterer Straße in Bonn-Limperich ereignet hat.
Nach den aktuellen Ermittlungen wurde ein 33-jähriger Mann gegen 01:20 Uhr auf der Königswinterer Straße in der Nähe der Hausnummer 146 von drei bisher unbekannten Männern angegriffen. Die Täter sollen den Mann zunächst angesprochen und dann physisch angegriffen haben. Während des Angriffs nahmen die Täter dem Mann eine teure Armbanduhr und ein Mobiltelefon ab. Danach flüchteten die Angreifer zu Fuß über die Brücke Auf dem Grendt in Richtung Limpericher Straße. Der Geschädigte erlitt leichte Verletzungen bei dem Raubüberfall.
Weil die Verdächtigen auch nach den ersten intensiven Ermittlungen noch nicht identifiziert werden konnten, bittet die Polizei die Bevölkerung um Unterstützung.
Die Verdächtigen können wie folgt beschrieben werden:
Verdächtiger 1:
männlich, ca. 20 bis 22 Jahre alt, ungefähr 1,90 Meter groß, athletische Figur, dunkle Haare mit kurzem Seitenhaar und Dauerwelle, trug einen grauen Trainingsanzug (Nike Tech)
Verdächtige 2 und 3:
männlich, jeweils ca. 20 bis 22 Jahre alt, ungefähr 1,70 bis 1,80 Meter groß, schlanke Figur
Die Ermittler fragen:
Wer hat im Bereich der Königswinterer Straße, “Auf dem Grendt” oder der Limpericher Straße in der Zeit vom 29.06.2026 (Montag) bis zum 30.06.2026 (Dienstag) verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen? Wer kann Hinweise zur Identität der beschriebenen Verdächtigen geben?
Hinweise werden vom Kriminalkommissariat 13 unter der Rufnummer 0228 15-0 oder per E-Mail an KK13.Bonn@polizei.nrw.de entgegengenommen.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen, das die meisten registrierten Raubüberfälle in Deutschland im Jahr 2023 verzeichnete – 12625 Fälle – zeigt sich ein besorgniserregender Trend.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die meisten Mordfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt







