Eine Familienfeier eskalierte vor einem Gemeindehaus, zwei Männer leisteten Widerstand und wurden in Gewahrsam genommen.
Gewalt bei Familienfeier in Coerde, Polizei nimmt zwei Männer fest

Münster (ost)
Nach einem Vorfall am Samstag (18.07., 12:40 Uhr) vor einem Gemeindehaus in der Schneidemühler Straße während einer Familienfeier haben ein 30-jähriger und ein 26-jähriger Mann Widerstand gegen die hinzugerufenen Polizeibeamten geleistet. Beide wurden festgenommen. Bei dem Einsatz wurden sowohl die beiden Männer als auch vier Polizisten leicht verletzt.
Ersten Informationen zufolge hatte eine Zeugin der Polizei eine körperliche Auseinandersetzung mit etwa 30 Beteiligten vor dem Gemeindehaus gemeldet. Die Polizei versuchte, die aggressivsten Personen zu trennen und die Situation zu beruhigen. Es gab Hinweise darauf, dass ein 32-jähriger Mann mit kosovarischer Staatsangehörigkeit andere mit einem Messer bedroht haben soll. Die Polizei fand das Messer im Eingangsbereich des Gemeindehauses und stellte es sicher.
Der 26-jährige Mann mit serbischer Staatsangehörigkeit fiel während der Untersuchung durch sein aggressives Verhalten gegenüber den Polizisten und anderen Anwesenden auf und wurde festgenommen. Er leistete erheblichen Widerstand. Andere versuchten ebenfalls, die Festnahme durch körperliche Gewalt zu verhindern. Der 30-jährige Mann mit serbischer Staatsangehörigkeit versuchte, den 26-jährigen Mann zu befreien und griff dabei auch die Polizei an. Das Distanzelektroimpulsgerät (DEIG) wurde gegen beide Männer und einen weiteren unbekannten Täter eingesetzt.
Die Identität aller Beteiligten wurde festgestellt und Platzverweise ausgesprochen. Die beiden Männer wurden in Gewahrsam genommen.
Bei der Auseinandersetzung wurden mehrere Personen leicht verletzt. Auch vier Polizisten sowie die beiden Männer erlitten leichte Verletzungen.
Die beiden Verdächtigen werden wegen Körperverletzung und Landfriedensbruch angezeigt. Der 30-Jährige muss sich zusätzlich wegen Widerstand und Gefangenenbefreiung verantworten. Der 32-jährige Mann, der mit Bedrohung angezeigt wurde, wurde am Tatort nicht gefunden.
Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








