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Gewalt in Schleswiger Straße: Polizei sucht Zeugen

Am Dienstagabend kam es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen zwei Gruppen. Waffen wurden sichergestellt, Zeugen werden gesucht.

Foto: unsplash

Dortmund (ost)

Fortlaufende Nummer: 0417

Am Dienstagabend (26.05.2026) ereigneten sich in der Dortmunder Nordstadt zwei aufeinanderfolgende Konflikte zwischen zwei Gruppen mit insgesamt etwa sieben Beteiligten (eine Vierer- gegen eine Dreiergruppe). Die Polizei Dortmund griff frühzeitig ein, beschlagnahmte verschiedene Waffen und sucht nun nach Zeugen.

Um 21:14 Uhr kam es zunächst zu einer Eskalation auf der Schleswiger Straße zwischen den beiden Gruppen. Während des Streits sprühte eine unbekannte Person Pfefferspray auf die vierköpfige Gruppe. Laut Zeugen trugen zwei weitere Beteiligte ein Messer und eine Machete bei sich. Außerdem soll eine Person eine Schusswaffe (ob scharf oder Schreckschuss ist unklar) gehalten haben.

Aufgrund des regen Verkehrs auf der Straße wurden viele hundert Passanten auf das Geschehen aufmerksam und beobachteten es als unbeteiligte Zuschauer. Die alarmierten Einsatzkräfte konnten die Situation beruhigen und stellten vor Ort zwei Pfeffersprays und zwei Klappmesser sicher. Vier Personen wurden leicht verletzt, konnten aber nach einer Erstversorgung vor Ort wieder entlassen werden. Die genauen Täter sind derzeit noch unbekannt.

Etwa eine Stunde später eskalierte der Konflikt zwischen den Gruppen erneut am selben Ort. Nach bisherigen Erkenntnissen warfen die Beteiligten Flaschen aufeinander. Außerdem wurde eine Person mit einer Axt bedroht.

Aufgrund der bereits laufenden polizeilichen Maßnahmen im Umfeld konnten die Beamten jedoch frühzeitig und entschlossen eingreifen, um eine weitere Eskalation zu verhindern. Bei diesem zweiten Vorfall wurden drei Fahrzeuge beschädigt. Die Polizisten stellten auch die Axt sicher und erteilten den angetroffenen Personen Platzverweise.

Die tatsächlich mitgeführten Waffen sind nun Gegenstand weiterer Ermittlungen der Polizei Dortmund. Da der erste Vorfall von vielen Passanten beobachtet wurde, hoffen die Ermittler auf wichtige Hinweise aus der Bevölkerung.

Hinweise nimmt die Polizei Dortmund jederzeit unter der Telefonnummer 0231/132-2321 oder in jeder anderen Polizeidienststelle entgegen.

Quelle: Presseportal

nf24