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Gewaltdelikt in Hörde: Mann durch Schüsse verletzt

Ein 43-Jähriger wurde in Hörde durch Schüsse schwer verletzt. Die Polizei sucht dringend nach Zeugen für den Vorfall.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Fortlaufende Nummer: 0323

Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Dortmund und der Polizei Dortmund

Am Montagabend (20. April) wurde in Dortmund Hörde auf ein Auto geschossen, wobei ein 43-Jähriger schwer verletzt wurde. Zeugen werden von Staatsanwaltschaft und Polizei gesucht.

Nach bisherigen Erkenntnissen ereigneten sich die Schüsse gegen 21:45 Uhr auf einem Parkplatz an der Kreuzung Rathenaustraße und Hochfelderstraße. Der Täter, der bisher unbekannt ist, schoss auf einen schwarzen Mercedes (GLB200D) mit Dortmunder Kennzeichen, in dem sich der 43-jährige Dortmunder und sein 26-jähriger Begleiter befanden. Der 43-jährige wurde an Fuß und Bein durch Schüsse verletzt, die nicht lebensbedrohlich waren.

Laut den aktuellen Ermittlungen wurden Schüsse mit einer scharfen Schusswaffe abgegeben.

Die Polizei Dortmund hat eine Mordkommission zur Untersuchung eingesetzt.

Die Staatsanwaltschaft und die Polizei suchen nun Zeugen, die weitere Informationen zu dem Vorfall geben können. Personen, die Hinweise haben, werden gebeten, sich an die Kriminalwache der Polizei Dortmund unter der 0231/132-7441 zu wenden.

Medienanfragen werden ausschließlich von der Staatsanwaltschaft Dortmund, Staatsanwältin Yazir, unter der 0231/92626121 beantwortet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Davon waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die meisten gemeldeten Mordfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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