Ein Mann griff einen 22-Jährigen mit einem Messer an und flüchtete auf einem E-Roller. Die Tat wird als gefährliche Körperverletzung eingestuft.
Gewalttätige Auseinandersetzung an der Bielefelder Tüte

Bielefeld (ost)
Am Freitagabend, 18.09.2026, soll ein Mann aus der Alkohol- und Drogenszene einen 22-Jährigen aus Münster an der Herbert-Hinnendahl-Straße mit einem Messer angegriffen haben. Nach der Tat fuhr der Tatverdächtige auf einem E-Roller in Richtung des Willy-Brandt-Platzes davon.
Der 22-jährige libysche Staatsangehörige der Alkohol- und Drogenszene soll sich auf der Grünfläche unterhalb der Stadtbahnhaltestelle Hauptbahnhof aufgehalten haben. Gegen 21:10 Uhr soll ihn ein Mann geschlagen, getreten und mit einem Messer verletzt haben.
Ein 32-jähriger Zeuge aus der Alkohol- und Drogenszene soll die Auseinandersetzung beobachtet und durch seinen Einsatz beendet haben. Er beschrieb, wie der Tatverdächtige mit einem schwarzen Roller auf der Herbert-Hinnendahl-Straße abwärts zum Willy-Brandt-Platz fuhr.
Vor Ort und in einem Krankenhaus wurde zunächst angenommen, dass die Verletzungen des 22-Jährigen lebensbedrohlich sein könnten.
Der Zeuge beschrieb den Tatverdächtigen:
Der Mann soll zwischen 170 cm und 180 cm groß sein. Er war schwarz bekleidet mit einer langen Hose und einem langen Oberteil. Sein benutzter E-Scooter war schwarz.
Am Tatort erschienen neben Streifenbeamten auch Ermittler einer Mordkommission, weil die Tat nach den ersten Informationen als versuchtes Tötungsdelikt eingestuft wurde. Nach den aktuellen Erkenntnissen bewertet die Staatsanwaltschaft Bielefeld die Tat als gefährliche Körperverletzung.
Hinweise zu der Tat bitte an das Polizeipräsidium Bielefeld / Kriminalkommissariat 11 / 0521/545-0
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen zu den Regionen mit den höchsten Mordraten in Deutschland gehört.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 73917 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle von 63352 auf 65532 stieg, stieg auch die Anzahl der Verdächtigen von 56367 auf 57879. Von den Verdächtigen waren 2023 51099 männlich, 6780 weiblich und 18722 nicht-deutsch. Nordrhein-Westfalen hatte somit im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








