Ein 64-jähriger Mann wurde bewusstlos geschlagen und schwer verletzt. Täter entkamen mit seinem Portemonnaie, Polizei sucht Zeugen.
Gewalttätiger Überfall in Bielefeld

Bielefeld (ost)
HC/ Bielefeld- Mitte- In der Nacht von Samstag auf Sonntag, 31.05.2026, wurde ein Bielefelder von einem oder mehreren Unbekannten bewusstlos geschlagen und sein Portemonnaie gestohlen. Das Opfer erlitt schwere Verletzungen. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Ein 64-jähriger Bielefelder erstattete am Freitag, 05.06.2026, bei der Polizei Anzeige. In den frühen Morgenstunden des Sonntags, 31.05.2026, befand er sich auf dem Heimweg und wurde in der Heeper- und Bleichstraße in der Nähe des Ravensberger Parks zu Fuß unterwegs. Plötzlich wurde er von hinten angegriffen und geschlagen. Der Bielefelder erlitt schwere Verletzungen und verlor kurzzeitig das Bewusstsein. Ein Rettungswagen brachte ihn ins Krankenhaus, wo er stationär behandelt wurde. Bei dem Angriff wurde auch die Geldbörse des Opfers gestohlen.
Die Polizei bittet Zeugen, die zwischen dem Jahnplatz und dem Tatort Beobachtungen gemacht haben, sich zu melden.
Zeugen werden gebeten, sich an das Kriminalkommissariat 13 unter 0521-545-0 zu wenden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Insgesamt waren 206 der Verdächtigen im Jahr 2022 nicht-deutscher Herkunft, während es im Jahr 2023 bereits 310 waren. Trotz des Anstiegs der Mordraten in Nordrhein-Westfalen liegt die Region immer noch hinter der Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, die 470 Fälle verzeichnete.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








