Drei Personen verletzt, hoher Sachschaden, Ermittlungen laufen nach Zusammenstoß von drei Fahrzeugen im Kreuzungsbereich B264/L264.
Girbelsrath: Verkehrsunfall mit Leichtverletzten und Pkw-Brand

Merzenich (ost)
Am Donnerstagabend (12.03.2026) ereignete sich an der Kreuzung B264/L264 ein Verkehrsunfall, bei dem drei Autos beteiligt waren. Dabei erlitten alle drei Fahrer leichte Verletzungen.
Um 20:15 Uhr fuhr ein 63-jähriger Autofahrer aus Eschweiler auf der B264 von Golzheim kommend und wollte die Kreuzung B264/L264 in Richtung Düren überqueren. Zur gleichen Zeit fuhr ein 30-jähriger Mann aus Eschweiler mit seinem Auto von Merzenich kommend in Richtung Girbelsrath und wollte ebenfalls die Kreuzung passieren. Eine 46-jährige Autofahrerin aus Merzenich wartete an einer roten Ampel auf der B264 von Düren kommend in Richtung Golzheim.
Nach derzeitigen Ermittlungen überquerte der 63-Jährige die Kreuzung bei roter Ampel. Gleichzeitig passierte der 30-Jährige die Kreuzung bei grüner Ampel. Die beiden Fahrzeuge kollidierten in der Mitte der Kreuzung. Das Auto des 63-Jährigen wurde dann gegen das Fahrzeug der wartenden 46-Jährigen geschleudert und kam zum Stillstand. Das Auto des 30-Jährigen geriet nach dem Unfall in Brand, der von der Polizei gelöscht wurde.
Alle drei Fahrer wurden leicht verletzt. Sie wurden jeweils mit einem Rettungswagen in nahegelegene Krankenhäuser gebracht.
Aufgrund von auslaufenden Betriebsmitteln am Unfallort wurden die Feuerwehr und das Umweltamt informiert. Es entstand ein Schaden an Fahrzeugen und Umwelt in Höhe von ca. 100.000 Euro. Das zuständige Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637365 Unfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556792, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17437 (2,74%) und auf Autobahnen 6889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11172 Schwerverletzte und 68000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








