Die Polizei sucht Zeugenhinweise nach mehreren Einbrüchen in Marl, Recklinghausen, Gladbeck und Dorsten. Unbekannte Täter erbeuteten Schmuck und konnten unerkannt fliehen.
Gladbeck: Polizei bittet um Hinweise nach Einbrüchen

Recklinghausen (ost)
Marl:
Nach einem Einbruch in ein Haus „Am Erzschacht“ bittet die Polizei um Hinweise von Zeugen. Zwischen 12:00 Uhr und 16:00 Uhr am Donnerstag haben unbekannte Täter ein Küchenfenster aufgebrochen und sind so ins Haus gelangt. Sie haben mehrere Räume durchsucht und Schmuck mitgenommen, als sie über die Terrassentür geflohen sind.
Recklinghausen:
Zwischen Dienstag (17.03, 06:45 Uhr) und Donnerstag (19.03, 21:00 Uhr) sind Unbekannte in ein Haus in der Brelohstraße eingebrochen. Die Täter haben anscheinend eine Fensterscheibe eingeschlagen und dann das Haus durchsucht. Sie haben Schmuck gestohlen und konnten dann unerkannt über den Garten entkommen.
Gladbeck:
In einem Mehrfamilienhaus in der Marienstraße haben unbekannte Täter versucht, eine Wohnungstür aufzubrechen, sind aber gescheitert. Anwohner haben zur Tatzeit zwei verdächtige Personen im Hausflur gesehen, die mit dem Einbruch in Verbindung stehen könnten. 1. Person:
2. Person:
Der Einbruchversuch fand am Donnerstagabend zwischen 17:00 Uhr und 18:30 Uhr statt.
Dorsten:
In der letzten Nacht sind Unbekannte in einen Kindergarten am Wischenstück eingebrochen, haben aber keine Beute gemacht. Um in das Gebäude zu gelangen, haben sie wahrscheinlich ein Fenster eingetreten. Es gibt derzeit keine Hinweise auf die Täter.
Hinweise zu den Vorfällen werden unter der 0800 2361 111 entgegengenommen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 2.789 auf 3.069. Von den Verdächtigen waren 2.344 männlich und 455 weiblich. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 auf 1.451. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Einbruchsfällen mit insgesamt 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt








