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Gladbeck: Verkehrsunfall auf A 2 bei Bottrop

Lkw-Fahrer stirbt nach Auffahrunfall auf Gefahrguttransporter, Polizei sucht Zeugen.

Foto: Depositphotos

Münster/ Bottrop (ost)

Ein tödlicher Verkehrsunfall ereignete sich am Montagmittag (23.02.2026) auf der Autobahn 2 zwischen Gladbeck-Ellinghorst und dem Autobahndreieck Bottrop, bei dem eine Person ums Leben kam. Gegen 12:50 Uhr war sie mit einem Sattelzug in Richtung Oberhausen unterwegs. Aus bisher ungeklärten Gründen fuhr sie mit ihrem Lkw auf einen am Stauende stehenden Gefahrguttransporter auf. Der auffahrende Lastwagen geriet in Brand und die Person am Steuer verstarb an der Unfallstelle. Der Fahrer des Gefahrgut-Lkw wurde leicht verletzt und erlitt einen Schock.

Die Feuerwehrkräfte, die alarmiert wurden, konnten das Feuer schnell unter Kontrolle bringen. Während der Löscharbeiten konnte nicht ausgeschlossen werden, dass auch Gefahrgut aus dem beteiligten Gefahrgut-Lkw ausgetreten und in Brand geraten war. Der Lastwagen transportierte eine ätzende Flüssigkeit. Feuerwehr und Polizei warnten daher vor der Rauchentwicklung, da es möglich war, dass auch Gefahrgutstoffe freigesetzt wurden. Nach Abschluss der Löscharbeiten stellten die Einsatzkräfte fest, dass der Behälter des Gefahrguttransporters unversehrt geblieben war und kein Gefahrgut ausgetreten war.

Um die Unfallursache zu ermitteln, setzte die Polizei ein Verkehrsunfallaufnahmeteam aus Essen ein. Die Ermittlungen sind noch im Gange.

Personen, die Rauch an der Unfallstelle eingeatmet haben und möglicherweise ärztliche Hilfe in Anspruch genommen haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Münster unter der Rufnummer 0251 275-0 zu melden. Die Polizei bittet auch mögliche Zeugen, die Informationen zum Unfallhergang haben, sich ebenfalls zu melden.

Die A 2 zwischen den Anschlussstellen Essen/Gladbeck und dem Dreieck Bottrop in Richtung Oberhausen bleibt für die Unfallaufnahme, Reinigungs- und Reparaturarbeiten voraussichtlich bis Dienstagmorgen (24.02.) gesperrt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 13.559, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 3.764 Fälle aus, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle betrugen 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Von den Unfällen fanden 55.296 innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%) statt. Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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