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Gladbeck: Versuchter Raub

Größerer Polizeieinsatz nach Überfall auf zwei junge Männer. Einer verletzt durch Schuss in den Fuß, Täter auf der Flucht.

Foto: Depositphotos

Recklinghausen (ost)

Am Donnerstagabend gab es einen großen Polizeieinsatz in der Gegend Zum Mühlenbach/In der Dorfheide/Gildenstraße. Zwei junge Männer (19 und 26 Jahre alt, beide aus Gladbeck) wurden gegen 21.50 Uhr von zwei Angreifern überfallen. Die Unbekannten forderten die Handys der beiden Männer, die auf einer Bank saßen. Als die Opfer sich weigerten, kam es zu einem Kampf. Der 19-Jährige wurde durch einen Schuss in den Fuß verletzt. Die Täter flüchteten dann in ein dunkles Auto (möglicherweise VW Golf) ohne Beute.

Der verletzte 19-Jährige wurde ins Krankenhaus gebracht, während der 26-Jährige unverletzt blieb.

Die Polizei hat bisher erfolglos nach den beiden Tätern gesucht. Beschreibung der Angreifer: 1) ca. 28 bis 30 Jahre alt, 1,80m groß, dünn, schwarze Haare, schwarzer Bart, trug Jeans und schwarze Kleidung 2) ca. 28 Jahre alt, 1,80m groß, dick

Spuren und mögliche Beweismittel wurden vor Ort gesichert. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich zu der Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 – 470 – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen eine hohe Kriminalitätsrate aufweist.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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