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Gleisbereich: Bundespolizei warnt vor Fehlverhalten

Die Bundespolizei rettete einen Mann aus dem Gleisbereich, der unter Betäubungsmitteln stand. Der Vorfall führte zu erheblichen Zugverspätungen und Umleitungen, was die Bundespolizei erneut warnt.

Foto: unsplash

Köln (ost)

Am Sonntagmorgen (31. Mai) wurde ein 39-jähriger Mann von der Bundespolizei aus dem Gleisbereich zwischen den Haltepunkten Köln-Mülheim und Köln-Holweide gerettet. Der Mann reagierte nur langsam auf Ansprache und schien unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln zu stehen.

Zeugen alarmierten die Bundespolizei, nachdem sie eine Person im Gleisbereich gesehen hatten. Die Einsatzkräfte fanden den Mann etwa 200 Meter hinter dem Haltepunkt Köln-Mülheim und brachten ihn aus der Gefahrenzone.

Während der polizeilichen Maßnahmen gab der 39-Jährige an, verschiedene Betäubungsmittel konsumiert zu haben. Aufgrund seines Gesundheitszustands wurden Rettungskräfte gerufen, die ihn dann in eine psychiatrische Einrichtung brachten.

Der Vorfall hatte erhebliche Auswirkungen auf den Bahnverkehr: Insgesamt gab es bei 64 Zügen eine Gesamtverspätung von 1.457 Minuten. Außerdem musste ein Zug umgeleitet werden und ein anderer fiel teilweise aus.

Die Bundespolizei warnt erneut eindringlich vor den Gefahren im Gleisbereich. Gleisanlagen sind keine Gehwege. Züge kommen oft fast lautlos, können Hindernissen nicht ausweichen und haben auch bei einer Notbremsung einen langen Bremsweg. Züge fahren auch außerhalb des Fahrplans und können aus beiden Richtungen kommen.

Die Bundespolizei appelliert daher: Betreten Sie niemals unbefugt den Gleisbereich! Schon wenige Sekunden der Unaufmerksamkeit können lebensgefährlich sein.

Weitere Informationen zu den Gefahren im Bahnbereich finden Sie auf der Website der Bundespolizei.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenvergehen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 auf 65.532. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 56.367 auf 57.879. Von den Verdächtigen waren 49.610 männlich, 6.757 weiblich und 16.655 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 73.917 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 Unfälle auf Personenschäden, was 9,92% ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 3.764, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. In der Ortslage innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 450, Schwerverletzten 11.172 und Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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