Ein 35-jähriger Mann überquerte unbefugt die Schienen, löste Polizeieinsatz aus. Bundespolizei warnte vor lebensgefährlichem Verhalten im Gleisbereich.
Gleisüberschreitung im Hauptbahnhof Dortmund

Dortmund (ost)
Ein Vorfall ereignete sich am 23. Mai im Dortmunder Hauptbahnhof, als ein Mann unbefugt die Gleise zwischen zwei Bahnsteigen überquerte und dadurch einen polizeilichen Einsatz auslöste. Reisende informierten die Bundespolizei über das Geschehene.
Zwölf Uhr mittags meldeten Zeugen den Vorfall den Einsatzkräften. Sofort begab sich eine Streife in den betroffenen Bereich und konnte den 35-jährigen deutschen Mann kurz darauf am Kopfbahnsteig finden. Der obdachlose Mann hatte zuvor die Bahngleise zwischen den Bahnsteigen 6 und 5 zu Fuß überquert. Es kam zu keiner Beeinträchtigung des Bahnverkehrs. Die Polizisten belehrten den Mann eindringlich über sein lebensgefährliches Verhalten. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und der Feststellung seiner Identität wurde er vor Ort freigelassen. Die Bundespolizei leitete ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des unbefugten Aufenthalts in den Gleisen ein.
Es wird erneut darauf hingewiesen, wie leichtsinnig und lebensgefährlich es ist, sich im Gleisbereich aufzuhalten. Moderne Züge sind heutzutage oft erst hörbar, wenn es bereits zu spät sein könnte. Zudem können sie nicht ausweichen. Tödliche Gefahren gehen dabei nicht nur vom Zugverkehr selbst aus, sondern auch von Betriebsanlagen wie stromführenden Teilen, Masten und anderer Infrastruktur. Präventionshinweise finden sich unter anderem im Internet unter: https://bundespolizei.de/sicher-im-alltag/sicher-auf-bahnanlagen#
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 29.667 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 21.181 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch von 7.667 im Jahr 2022 auf 8.126 im Jahr 2023 an. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 6.623 im Jahr 2022 auf 7.062 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 4.726 männlich, 2.336 weiblich und 2.159 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22.125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 29.667 | 21.181 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.667 | 8.126 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.623 | 7.062 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 4.478 | 4.726 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.145 | 2.336 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 2.072 | 2.159 |
Quelle: Bundeskriminalamt








