Ein betrunkener Autofahrer verursachte einen Unfall, floh vom Unfallort und wurde später von der Polizei gestoppt. Der Mann hatte 1,86 Promille Alkohol im Blut und es wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Golzheim: Verkehrsinsel beschädigt und geflüchtet

Düren (ost)
Am Montagabend (13.04.2026) hat ein Autofahrer eine Verkehrsinsel beschädigt und ist dann vom Unfallort geflohen. Kurz darauf konnte der Mann gestoppt und überprüft werden.
Ein aufmerksamer Beobachter fuhr mit seinem Auto die Kölner Landstraße von Golzheim kommend in Richtung Düren. Vor ihm bemerkte er ein Auto, das in Schlangenlinien in dieselbe Richtung fuhr und dabei eine Verkehrsinsel berührte.
Der Zeuge rief die Polizei an und schaffte es, den Fahrer an der Kreuzung B56n / Kölner Landstraße anzusprechen. Als der Unfallverursacher merkte, dass die Polizei verständigt wurde, flüchtete er mit seinem Auto in Richtung Heerweg. Durch regelmäßige Standortmeldungen des Zeugen an die Einsatzleitstelle konnte der Fahrer schließlich von Polizisten der Wache Düren gestoppt und überprüft werden.
Bei der Ankunft trafen die Beamten auf einen 39-jährigen Mann aus Niederzier. Während der Unfallaufnahme bemerkten sie einen Alkoholgeruch in der Atemluft des Mannes. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,86 Promille. In einem nahegelegenen Krankenhaus wurde eine Blutprobe entnommen. Gegen den Beschuldigten wurde ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen sank leicht von 56367 auf 57879. Insgesamt gab es 49610 männliche Verdächtige und 6757 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51099 männliche und 6780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Nordrhein-Westfalen bleibt weiterhin die Region mit den meisten registrierten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637365 Unfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556792 Fälle, was 87,36% der Gesamtzahl ausmacht. Von den Unfällen ereigneten sich 55296 innerorts (8,68%), 17437 außerorts (2,74%) und 6889 auf Autobahnen (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11172 Schwerverletzte und 68000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








