Ermittler richten Tatverdacht gegen 39-jährigen Mann. Polizei und Feuerwehr waren in größeren Einsatzlage nach Sachbeschädigung und Giftstoffausstoß im Wohnhaus.
Greffen: Polizeieinsatz am Schwarzen Weg

Gütersloh (ost)
Harsewinkel (MK) – Die Polizei und die Feuerwehr waren gestern, am 13.08., von den frühen Morgenstunden bis zum Nachmittag in einem größeren Einsatz am Schwarzen Weg in Greffen.
Früh um 01.00 Uhr wurde die Polizei Gütersloh über eine Sachbeschädigung am Wohnhaus informiert. Ein unbekannter Täter hatte die Eingangstür des Hauses eingeschlagen und dann ein Gefäß mit einer unbekannten Flüssigkeit in den Hausflur geworfen. Als die Streifenwagenbesatzung eintraf, bemerkten sie eine starke Reizung der Atemwege beim Betreten des Hauses und riefen die Feuerwehr zur Hilfe. Die Bewohner wurden evakuiert, aber keine Verletzungen festgestellt. Die Polizistinnen wurden bei dem Einsatz leicht verletzt, blieben aber einsatzfähig nach der Behandlung.
Die Kriminalpolizei Gütersloh begann sofort mit den Ermittlungen. Der Verdacht lautet auf schwere Gefährdung durch Freisetzen von Giften, gefährliche Körperverletzung und Sachbeschädigung. Zunächst gab es keinen konkreten Verdacht. Nach weiteren Ermittlungen am Freitag, dem 14.08., richtet sich der Verdacht nun gegen einen 39-jährigen Mann aus Rheda-Wiedenbrück. Die Ermittlungen dauern an.
Die Flüssigkeit, die sichergestellt wurde, scheint nach der ersten Einschätzung ein toxisches Gemisch zu sein. Eine genaue Analyse wird vom Landeskriminalamt NRW durchgeführt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei sowohl die Anzahl der männlichen als auch weiblichen Verdächtigen zunahm. Besonders auffällig ist die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen, die von 206 auf 310 anstieg. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten gemeldeten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen zu den Regionen mit den höchsten Mordraten in Deutschland gehört.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








