Am Samstag fiel zivilen Einsatzkräften der Polizei eine verdächtige Person auf. Trotz Anhaltezeichen flüchtete der 31-Jährige mit hoher Geschwindigkeit und leistete erheblichen Widerstand.
Grefrath-Vinkrath: Polizei stellt flüchtigen E-Bike-Fahrer

Grefrath-Vinkrath (ost)
Am Samstag, 22.08.2026, gegen 23:15 Uhr, wurde von zivilen Einsatzkräften der Polizei Viersen in Grefrath-Vinkrath eine verdächtige Person entdeckt. Die Polizisten planten daraufhin, den Mann zu überprüfen. Der 31-jährige Nettetaler war mit einem E-Bike und einem Fahrradanhänger unterwegs. Trotz mehrfacher Aufforderungen der Polizei setzte der Mann seine Fahrt fort und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit. Erst als das E-Bike schließlich zum Stillstand kam, konnten die Beamten den 31-Jährigen festnehmen. Bei der anschließenden Festnahme leistete der Mann erheblichen Widerstand. Nachdem die Beamten ihn festgenommen hatten, fanden sie bei ihm mutmaßliches Einbruchswerkzeug sowie Betäubungsmittel. Zudem gab es Hinweise darauf, dass das von ihm genutzte E-Bike und der Fahrradanhänger möglicherweise gestohlen waren. Auf der Polizeiwache wurde bei dem 31-Jährigen ein Drogentest durchgeführt. Dieser war positiv. Gegen den Mann wurden mehrere Strafanzeigen erstattet, unter anderem wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, der Teilnahme an einem illegalen Kraftfahrzeugrennen, des Fahrens unter Drogeneinfluss, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz, des Verdachts des Diebstahls des E-Bikes und des Fahrradanhängers sowie wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Die Untersuchungen dauern an. /rb (736)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, stieg die Anzahl der Verdächtigen von 56367 auf 57879. Im Jahr 2023 waren 18722 der Verdächtigen nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit insgesamt 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen gemeldet, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 556.792, waren übrige Sachschadensunfälle, was 87,36% entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








