Ein betrunkener 66-jähriger Radfahrer stößt am Albersloher Weg mit einem achtjährigen Kind zusammen, das leichte Verletzungen davonträgt.
Gremmendorf: Radfahrer kollidiert mit Kind

Münster (ost)
Am Sonntagabend (24.05., 19:30 Uhr) kollidierte ein vermutlich alkoholisierter 66-jähriger Radfahrer am Albersloher Weg in Gremmendorf mit einem achtjährigen Kind, das ebenfalls mit dem Rad unterwegs war. Der Junge erlitt dabei leichte Verletzungen.
Nach Zeugenaussagen fuhr der Achtjährige auf dem gemeinsamen Geh- und Radweg des Albersloher Wegs in Richtung Innenstadt. Seine Mutter folgte ihm auf einem Pedelec. Der 66-jährige Münsteraner fuhr entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung stadtauswärts auf seinem Fahrrad. Als er an dem Kind vorbeifuhr, stürzte er, kollidierte mit dem Achtjährigen und brachte auch ihn zu Fall. Der Junge wurde dabei leicht verletzt.
Aufgrund von Anzeichen für Alkoholkonsum führten die gerufenen Polizisten einen freiwilligen Atemalkoholtest mit dem 66-Jährigen durch. Dieser ergab einen Wert von über zwei Promille. Die Beamten brachten ihn zur Wache, wo ihm eine Ärztin eine Blutprobe entnahm. Der Münsteraner wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr strafrechtlich verfolgt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 auf 65.532. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 56.367 auf 57.879. Unter den Verdächtigen waren 2023 51.099 Männer und 6.780 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 auf 18.722. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die Region in Deutschland mit den meisten registrierten Drogenfällen – insgesamt 73.917.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). 450 Menschen verloren bei Verkehrsunfällen ihr Leben, 11.172 wurden schwer verletzt und 68.000 erlitten leichte Verletzungen.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








