In der vergangenen Woche gab es fünf Einbruchsversuche und zwei vollendete Einbrüche. Die Polizei sucht dringend nach Zeugen.
Grevenbroich: Einbrüche in Rhein-Kreis Neuss

Rhein-Kreis Neuss (ost)
In der vergangenen Woche gab es im Rhein-Kreis Neuss fünf Einbruchsversuche und zwei erfolgreiche Einbrüche. In Grevenbroich wurden drei Einbruchsversuche und zwei vollendete Einbrüche verzeichnet. Auch in Korschenbroich blieben beide Taten im Versuchsstadium stecken.
Bei einem abgeschlossenen Einbruch in ein Einfamilienhaus in der Rheydter Straße in Grevenbroich gelangten die Täter durch das Aufbrechen einer Terrassentür in das Gebäude. Dies ereignete sich am Samstag (08.08.) zwischen 15:00 Uhr und 16:30 Uhr. Es wurden Schmuck, Silberbesteck und Bargeld gestohlen, wie erste Untersuchungen ergaben. Der zweite abgeschlossene Einbruch ereignete sich am Samstag (08.08.) zwischen Mitternacht und 22:45 Uhr in der Grenzstraße in Grevenbroich. Die Verdächtigen beschädigten eine Terrassentür an einem Einfamilienhaus und entwendeten eine Spielekonsole sowie einen Computer.
Die Ermittlungen hat das Kriminalkommissariat 14 aufgenommen und bittet um Zeugenaussagen.
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter 02131 3000 oder per E-Mail an poststelle.rhein-kreis-neuss@polizei.nrw.de zu melden.
Die polizeiliche Erfahrung zeigt, dass Einbrecher oft unter Zeitdruck handeln. Vom Zeitpunkt des Angriffs auf ihr Ziel bis zur Flucht mit der Beute vergehen oft nur wenige Minuten. Wenn der Einbruch nicht schnell genug vonstattengehen kann, brechen die Täter ihr Vorhaben häufig ab – aus Angst, erwischt zu werden. Deshalb können bereits einfache Sicherheitsvorkehrungen helfen, ein Haus oder eine Wohnung vor unbefugtem Zutritt zu schützen. Achten Sie daher – auch bei warmem Wetter – darauf, Fenster und Türen zu schließen, wenn Sie das Haus verlassen. Die Polizei berät zudem Eigentümer und Mieter kostenfrei und unabhängig von Herstellern über Möglichkeiten des Einbruchsschutzes. Auch ein persönlicher Termin vor Ort kann unter 02131 3000 vereinbart werden. (-14012)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen von 2022 auf 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen betrug im Jahr 2022 2.789, wobei 2.344 männliche und 445 weibliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 gab es insgesamt 3.069 Verdächtige, darunter 2.614 Männer und 455 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 1.196 auf 1.451. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die Region mit den meisten registrierten Einbruchsfällen in Deutschland, mit insgesamt 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die meisten aufgezeichneten Mordfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








