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Grevenbroich: Unbekannter rastet an Ampel aus

Eine 18-jährige Neusserin wurde von einem unbekannten Mann an einer Ampel bedroht und beleidigt. Die Polizei sucht Zeugen für den Vorfall.

Foto: unsplash

Grevenbroich (ost)

Am Donnerstag (07.05.), gegen 13:40 Uhr, fuhr eine 18-jährige Neusserin mit ihrem Auto auf der Roseller Straße in Richtung Neuss. Ersten Informationen zufolge war ein Auto hinter ihr, in dem ein unbekannter Mann saß. Auf der Roseller Straße fuhr er mehrmals dicht auf die Neusserin auf und benutzte die Lichthupe. Vorher hatte er die Autofahrerin bereits angehupt. An der Kreuzung Roseller Straße / B 477 musste die junge Frau aufgrund einer roten Ampel anhalten. Der unbekannte Mann stieg aus seinem Auto aus und versuchte an der Tür des Neussers zu rütteln, die jedoch verschlossen war. Außerdem schlug er mehrmals gegen die Autoscheibe. Er soll die Frau beleidigt und bedroht haben. Als die Ampel grün wurde, setzte die Neusserin ihre Fahrt über die Kreuzung fort und der Verdächtige bog mit seinem Auto rechts auf die B477 ab.

Das Fahrzeug war ein schwarzer Pkw.

Der Verdächtige war etwa 185 Zentimeter groß, hatte dunkle Haare, die zu einem Dutt gebunden waren, und trug eine schwarze Sonnenbrille sowie dunkle Kleidung. Der Unbekannte war etwa 40 bis 45 Jahre alt und wurde als sportlich beschrieben.

Während des Vorfalls befanden sich mehrere Fahrzeuge im Kreuzungsbereich und warteten ebenfalls an der Ampel. Personen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei unter 02131 3000 oder per E-Mail an poststelle.rhein-kreis-neuss@polizei.nrw.de zu melden.

Die Ermittlungen wurden vom Verkehrskommissariat 2 aufgenommen. (-14012)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen gemeldet, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren Übrige Sachschadensunfälle mit insgesamt 556.792 Fällen. Bezogen auf die Ortslage, ereigneten sich 55.296 Unfälle innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte aufgrund von Verkehrsunfällen.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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