Unbekannte Täter drangen gewaltsam in Maschinenbaufirma ein und entwendeten Bohraufsätze und Zubehör. Polizei bittet um Hinweise.
Gronau: Einbruch in Firmengebäude

Gronau (ost)
Ort des Verbrechens: Gronau, Marie-Curie-Straße;
Zeitpunkt des Verbrechens: 05.04.2026, 05.00 Uhr;
Bislang unbekannte Täter drangen am frühen Sonntagmorgen gewaltsam auf das Gelände einer Maschinenbaufirma im Industriegebiet an der Marie-Curie-Straße ein. Nach ersten Erkenntnissen ereignete sich der Vorfall gegen 05:00 Uhr. Die Täter brachen den Rollzaun und eine angrenzende Gittertür auf, um sich Zugang zum Firmengelände zu verschaffen. Auf dem Gelände öffneten sie unter anderem einen Container, der als Abstellraum diente, jedoch wurde nach aktuellem Stand nichts gestohlen. Außerdem versuchten die Täter, eine Sicherheitstür zu einer Produktionshalle aufzubrechen. In der Halle durchsuchten sie mehrere Schubladenschränke, in denen sich Bohrmaterialien befanden. Sie stahlen eine unbekannte Menge an Bohraufsätzen und Zubehör. Eine Zeugin hatte am Vormittag vereinzelt auf der Straße liegende Bohrteile bemerkt. Als diese Stunden später immer noch dort lagen, wurde sie misstrauisch und entdeckte schließlich die Beschädigungen am Firmengelände. Daraufhin alarmierte sie die Polizei.
Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen im Bereich des Industriegebiets können bei der Polizei in Gronau unter Tel. (02562) 9260 gemeldet werden. (pl)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 2.344 männlich und 455 weiblich im Jahr 2023. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region mit den meisten Einbruchsfällen in Deutschland im Jahr 2023 – 27.061 Fälle – liegt Nordrhein-Westfalen immer noch unter diesem Wert.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wovon 357 gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 470, von denen 443 gelöst wurden. Es gab insgesamt 671 Verdächtige, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








