Umfangreiche Verkehrsüberwachung mit Fokus auf Hauptunfallursachen und Betäubungsmittelkriminalität. 315 Fahrzeuge überprüft, zahlreiche Verstöße festgestellt.
Gronau: Großkontrolle auf der B54

Kreis Borken (ost)
Im Zuge einer umfassenden Verkehrskontrolle mit dem Fokus auf die Bekämpfung von Hauptursachen für Unfälle sowie Drogenkriminalität führten Einsatzkräfte am vergangenen Montag ausgedehnte Überprüfungen auf der Bundesstraße 54 durch. An der Aktion waren Beamte der Polizeiwache Gronau als Initiator, des Kriminalkommissariats Gronau, des Verkehrsdienstes, der Bundespolizei, des Zolls, des Grenzüberschreitenden Polizeiteams (GPT) sowie der niederländischen Polizei beteiligt. Straßen.NRW unterstützte den Einsatz. Ein Arzt führte vor Ort die erforderlichen Blutuntersuchungen durch.
Während der Kontrollen wurden etwa 315 Fahrzeuge überprüft. Dabei stellten die Einsatzkräfte unter anderem folgende Vergehen fest: – 6 Anzeigen wegen des Verdachts auf Drogenbesitz – 3 Anzeigen wegen Schmuggels, mit der Sicherstellung kleiner Mengen Drogen – 16 Blutproben wegen des Verdachts auf Drogenkonsum sowie Fahrverbot – 3 Ordnungswidrigkeiten im Verkehrsbereich – 1 Sicherstellung eines Führerscheins – 1 Verstoß gegen das Waffengesetz – 13 Verwarnungsgelder gemäß der Straßenverkehrsordnung – 1 Verstoß im Bereich der Ladungssicherung. Zusätzlich führte der Zoll eine Vollstreckungsmaßnahme durch. Die Ergebnisse betonen die Bedeutung solcher Kontrollen zur Steigerung der Verkehrssicherheit und zur Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität. (sb)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 56367 auf 57879. Unter den Verdächtigen waren 49610 Männer und 6757 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51099 Männer und 6780 Frauen waren. Die Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Nordrhein-Westfalen bleibt weiterhin die Region mit den meisten erfassten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen verzeichnet, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle mit 556.792 Fällen (87,36%). In der Ortslage innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Fälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Fälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








