Die Polizei im Kreis Borken verzeichnete in der vergangenen Woche mehrere Fälle von Alkohol- und Drogenkonsum am Steuer. Es wurden insgesamt 17 Verkehrsteilnehmer unter Einfluss festgestellt, darunter auch Fahrer ohne Führerschein.
Gronau: Polizei zieht Wochenbilanz zu Alkohol und Drogen im Straßenverkehr

Kreis Borken (ost)
Die Polizei im Kreis Borken wurde auch in der letzten Woche mit Alkohol und Drogen im Straßenverkehr konfrontiert. Aufmerksame Zeugen informierten die Polizei am vergangenen Samstagnachmittag über ein Fahrzeug, das durch unsicheres Fahren auffiel. Das Auto wurde von den Polizeibeamten in Ahaus entdeckt. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab, dass der Mann mit 2,88 Promille und ohne Führerschein unterwegs war. Dem Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Die Beamten leiteten ein entsprechendes Strafverfahren ein.
Insgesamt 17 Verkehrsteilnehmer wurden von der Polizei erwischt, die unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen am Straßenverkehr teilnahmen. In allen Fällen wurde eine Blutprobe von einem Arzt entnommen. Die Beamten leiteten entsprechende Straf- oder Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.
Im Nordkreis stellte die Polizei in Gronau einen und in Ahaus zwei Autofahrer fest, die betrunken waren. In Ahaus und in Vreden stand jeweils ein Autofahrer unter Drogeneinfluss, in Gronau insgesamt neun Fahrer. Zusätzlich standen in Borken und in Bocholt jeweils Autofahrer unter Drogeneinfluss.
Die Polizei appelliert erneut eindringlich: Finger weg von Alkohol und Drogen! Wer berauscht am Steuer erwischt wird, gefährdet sich und andere – egal ob man mit dem Auto, dem Pedelec, dem Fahrrad oder einem E-Scooter unterwegs ist. Selbst geringe Mengen können die Fahrtüchtigkeit stark beeinträchtigen und zu gefährlichen Situationen im Straßenverkehr führen. Es drohen hohe Strafen oder der Entzug der Fahrerlaubnis. Oft ist eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) erforderlich. (sb)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 56367 auf 57879, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 49610 auf 51099 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 6757 auf 6780 leicht anstieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73917 – liegt Nordrhein-Westfalen auf einem ähnlichen Niveau.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








