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Gronau: Raub auf Tankstelle

Am Montagabend wurde eine Tankstelle in Gronau überfallen. Ein unbekannter Täter erbeutete Bargeld und flüchtete zu Fuß.

Foto: Depositphotos

Gronau (ost)

Vorfallort: Gronau, Ochtruper Straße;

Vorfallzeit: 04.05.2026, 21.45 Uhr;

Am Montagabend ereignete sich gegen 21.45 Uhr ein Raubüberfall in einer Tankstelle an der Ochtruper Straße in Gronau. Ein bisher unbekannter Täter betrat den Verkaufsraum und forderte die Angestellte auf, die Kasse zu öffnen und das Bargeld in eine mitgeführte Tasche zu legen. Die Verkäuferin kam der Aufforderung nach. Danach flüchtete der Räuber zu Fuß in Richtung Kreisverkehr Hermann-Ehler-Straße / Ochtruper Straße. Der Täter wird wie folgt beschrieben: männlich, etwa 40 bis 55 Jahre alt, ca. 1,75 Meter groß, dunkler Teint. Er trug eine grüne Jacke und eine dunkle Jeans. Außerdem trug er eine maskenähnliche Gesichtsverhüllung mit einem Sehschlitz. Der Mann sprach Deutsch mit Akzent. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Hinweise bitte an die Kriminalinspektion I in Borken: Tel. (02861) 9000. (sb)

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen die meisten registrierten Raubüberfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

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