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Gronau: Tempokontrollen im Kreis Borken

Polizei zieht Bilanz nach Geschwindigkeitskontrollen. Über 8500 Fahrzeuge kontrolliert, 12% zu schnell. Maßnahmen zur Unfallverhütung werden fortgesetzt.

Foto: unsplash

Kreis Borken (ost)

In der vergangenen Woche hat die Verkehrspolizei des Kreises Borken an verschiedenen Standorten im Kreisgebiet Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Bei einer davon wurde ein Fahrzeug auf der Hermann-Ehlers-Straße in Gronau mit 104 km/h bei erlaubten 50 km/h gemessen. Der Fahrer wird entsprechende Konsequenzen tragen müssen.

Insgesamt wurden an 13 Messstellen 8535 Fahrzeuge kontrolliert. Etwa 12 Prozent der Fahrer überschritten die erlaubte Höchstgeschwindigkeit. Die Kontrollen führten zu 135 Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten, 602 Verwarnungen und 8 Fahrverboten.

Überhöhte Geschwindigkeit und Raserei sind nach wie vor Hauptursachen für Unfälle im Kreis Borken und führen immer wieder zu schweren Folgen – auch für unbeteiligte Verkehrsteilnehmer. Um diese Unfälle zu bekämpfen und zu verhindern, wird der Verkehrsdienst auch in der kommenden Woche seine Messungen fortsetzen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen gemeldet, was 0,59% der Gesamtzahl entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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