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Große Auseinandersetzung am Hit-Markt in Ascheberg

Ein verbaler Streit eskalierte in eine körperliche Auseinandersetzung zwischen Serben und Passanten, ohne schwere Verletzungen. Eine unkooperative Frau wurde von der Polizei festgenommen.

Foto: Depositphotos

Coesfeld (ost)

Am Samstag (30.05.26) fand ein Vorfall am Hit-Markt statt, der einen Polizeieinsatz zur Folge hatte. Gegen 20.10 Uhr belästigten ein 38-jähriger und ein 37-jähriger Mann aus Serbien zwei Mädchen im Alter von 11 und 12 Jahren und machten anzügliche Gesten. Ein 15-jähriger Jugendlicher aus Syrien griff ein und forderte die betrunkenen Männer auf, ihr Verhalten zu stoppen. Daraufhin wurden sie rassistisch beleidigt. Der Jugendliche informierte vier weitere Passanten über das Geschehene, die dann die Männer zur Rede stellten.

Daraus resultierte zunächst ein Streitgespräch, das schließlich zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen den beiden Serben und den vier ebenfalls betrunkenen Passanten führte. Die Situation verlagerte sich dann in den Supermarkt. Einige der Beteiligten erlitten leichte Verletzungen, aber niemand musste ins Krankenhaus.

Während des Polizeieinsatzes zeigte eine 49-jährige Frau aus Ascheberg ein unkooperatives Verhalten, indem sie lautstark, aufdringlich und aggressiv gegenüber den Polizisten war. Außerdem schlug sie einem 31-jährigen Ascheberger aus dem Nichts ins Gesicht, der ebenfalls an dem Vorfall beteiligt war. Da die Frau weiterhin störte, brachten die Polizisten sie zu Boden und fixierten sie mit Handschellen, was sie bis zum Ende des Einsatzes aufrechterhielten.

Zum Abschluss des Einsatzes nahmen die Polizisten den 37-jährigen Serben mit auf die Wache, da seine Identität vor Ort nicht festgestellt werden konnte. Anschließend wurde er entlassen. Alle anderen Beteiligten erhielten Platzverweise.

Die Polizisten erstatteten mehrere Anzeigen wegen Körperverletzung sowie gegen die beiden serbischen Männer wegen sexueller Belästigung der Mädchen und der rassistischen Beleidigung des 15-jährigen. Die Mädchen wurden ihrer Mutter und Schwester übergeben und erhielten die Möglichkeit, Opferschutz in Anspruch zu nehmen.

Quelle: Presseportal

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